Dienstag, 14. Mai 2013
#Kapitel 44#
Am Abend um ca. 19 Uhr war ich mit wirklich allem fertig und schmiss mich auf mein Bett. Ich war völlig fertig und hatte Kopfschmerzen .. Ich setzte mich vorsichtig wieder auf und sah mein Handy. Ich nahm es in die Hand und sah einige Nachrichten von Alisa. In den meistens stand, ob es mir gut ginge und, ob ich Zeit hätte ... Ich beschloss sie anzurufen, aber zuerst wollte ich schnell was essen und gegen meine Kopfschmerzen unternehmen. Ich trottete die Treppe runter und sah meinen Vater Zeitung in der Küche lesen. "Hallo, Spatz. Du siehst bisschen blass aus. Alles ok? Gehts dir nicht gut?" "Papa, ich brauch nur eine Tablette und ein Sandwich. Steht in der Zeitung irgendwas wichtiges?" "Nein, wieso?" Ich zuckte nur mit den Schultern und lief zum Kühlschrank. Ich nahm mir die Butter und Marmelade raus. 'Ok, dann wird es halt kein Sandwich ..' Ich schluckte noch schnell die Schmerztablette und aß dann mein Brot. "Paps, ich gehe dann wieder hoch. Wenn was ist, kannst du mich rufen." Er nickte und ich gab ihm ein Küsschen auf die Backe. Er nickte nur stumm und las weiter in seiner Zeitung. Oben nahm ich das Telefon und rief meine beste Freundin an. "Na endlich! Lawi, was war denn los?" "Sorry, aber es ging mir nicht so gut." "War es etwa immer noch wegen Paula?" Ich gab nur ein 'hmm' von mir und erzählte ihr dann von meinem letzten Gespräch mit Dani. Sie hörte aufmerksam zu und man merkte auch, dass es sie interessierte. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass sie und ich beste Freundinnen werden würden. Dann war ich fertig und sie war hörbar froh, dass wir das endlich geklärt hatten. "Das freut mich richtig! Ihr musstest das einfach klären!" Dann quatschten wir noch bisschen und ich erklärte ihr die Hausaufgabe in Mathe und dann legten wir auf. Ich rannte nochmal runter, um was zu trinken und dann sprang ich unter die Dusche. So gegen 21 Uhr war ich mit allem fertig, auch mit der Welt. Ich war total müde und zog mich schnell um, putzte mir die Zähne, sagte meiner Familie gute Nacht und legte mich in mein kuscheliges Bett. *Klopf Klopf* "Ja?" "Kleines, soll ich dich morgen zur Schule fahren?" "Ja, das wäre lieb. Danke." Er nickte nur und ging dann wieder raus. Ich schloss meine Augen und schon war ich im Land der Träume.
Freitag, 10. Mai 2013
#Kapitel 43#
Ich wollte doch wieder umkehren, aber ich wollte auch unbedingt mit ihm reden. Also nahm ich meinen Mut zusammen und stürmte auf ihn zu. "Daniele, hör auf!" Sofort drehte er sich ruckartig um und sah erleichtert aus. "Lawi, was machst du denn hier?" Ich rannte au ihn zu und er öffnete seine Arme, in die ich mich reinlegte. "Schatz, es tut mir leid! Es tut mir wirklich leid. Ich habe die heutigen Stunden nur noch an deiner Liebe zu mir gezweifelt, aber das ist jetzt vorbei! Ich überlasse dich ihr nicht ... Sie soll dich nie wieder anfassen oder sonst was .." Er drückte mich immer fester an sich und ich vergrub mein Gesicht in seiner Brust und weinte dort meine Tränen raus. Er strich über meinen Rücken, als er plötzlich leicht von sich wegdrückte. "Hör jetzt auf zu weinen. Ich bin froh, dass du mir endlich glaubst, denn ich fühle wirklich nichts mehr für sie. Ich lächelte und dann küssten wir uns. Hinter uns hörte man einen leises Applaus von seinen Kumpels. "Oh sorry, Jungs. Ich hab euch fast vergessen." "Endlich ist alles gut bei euch. Der hat uns nur noch angemault, weil er wegen dir und Paula so schlecht drauf war." Daniele stand kurz davor ihm eine reinzuhauen, aber ich drückte ihm stattdessen wieder meine Lippen auf seine und küsste ihn zärtlich. Dann lösten wir uns wieder uns ich blieb noch eine Weile bei Dani, Robin, Dominik und Mitch. Wir tranken ein wenig, aber leider war ich schnell angetrunken, noch vom Trinken Zuhause. Auch geraucht haben wir bisschen, als mir die Zeit einfiel. "Sorry, Jungs. Aber ich muss nach Hause. Ich hab leider noch bissl Hausis auf. Bis dann." "Tschüss, Schatz." Er zog mich nochmal an sich und küsste mich kurz. Dann war ich auch schon weg. Ich rannte mit einem Lächeln zurück. Zuhause kam ich an und alle fragten mich natürlich sofort, wieso ich plötzlich so gut drauf war. Kevin wunderte sich am Meisten, weil er mich ja total mies drauf von der Schule abholen musste. Ich hüpfte die Treppen hoch und setzte mich an den Schreibtisch. "Bestimmt kann ich mich jetzt besser *Klopf Klopf* .. Ja?!" Kevin öffnete vorsichtig die Tür und setzte sich hinter mich auf mein Bett. "Schwesterherz .. Was ist denn so tolles passiert?" "Nichts." "Gönau, deshalb kannst du auch nicht mehr aufhören zu grinsen." Ich wollte ihm nicht erzählen, dass ich mich mit Daniele gestritten hatte und dann wieder vertragen hatte. Bestimmt hätte er dann auch gefragt, weswegen wir gestritten hatten. "Kevin, ich brauchte einfach bissche frische Luft und jetzt geht es mir nun mal besser. Willst du lieber, dass ich die ganze Zeit rumheule?" Er schüttelte den Kopf und nahm mich in den Arm. "Egal was es ist, ich bin froh, dass du glücklich bist, Kleines." Er ließ mich wieder los und verließ mein Zimmer. 'Wenigstens hat er nicht näheres gefragt.' Wieder setzte ich mich an den Tisch und machte meine Hausaufgaben.
Donnerstag, 9. Mai 2013
#Kapitel 42#
Auch wenn Daniele und ich uns wieder vertragen hatten, haben nicht gerade viel in der Schule miteinander geredet. Wenn er mich aber anschaute, versuchte ich ihm meine Angst nicht zu zeigen. Ja, ich hatte noch Angst, dass er was für Paula fühlen würde, aber ich versuchte es zu unterdrücken. In der letzten Stunde saß ich nur auf meinem Platz und starrte aus dem Fenster. "Frau Mosser, hören Sie auf rumzuträumen. Das können Sie auch zu Hause machen!" Ich drehte mich sofort um und entschuldigte mich beim Lehrer. "Hey, Lawi. Was ist denn los?", hörte ich Alisa neben mir flüstern. Ich zuckte nur mit den Schultern, denn ich wollte mich auf den Unterricht konzentrieren, was leider nicht sonderlich gut klappte, weil Alisa mich die ganze Zeit in die Seite pieckste, damit ich endlich sagen sollte, wieso ich so abwesend war. Endlich klingelte es und ich war die Erste, die aus der Schule rausrannte. Ich hörte hinter mir noch Robins meinen Namen rufen, aber ich drehte mich nicht um. Ich rief Kevin an, dass er mich abholen kommen sollte und nichtmal 5 Minuten später war er da. "Danke für's Abholen. Ich hab keinen Bock Bus zu fahren." Er nickte nur und fuhr schnell mit mir nach Hause. Paar Male vibrierte mein Handy. Es waren SMSen, aber ich wollte grad mit keinem reden oder schreiben. Ich rannte sofort ins Haus und die Treppen hoch in mein Zimmer. Erneut vibrierte mein Handy. Ich hatte keinen Bock mehr und zog meine Weinflasche unter'm Bett hervor, machte mein Handy aus und setzte mich mit der Flasche gemütlich auf's Bett. Immer wieder nahm ich einige Schlücke und dachte über den heutigen Schultag nach. Plötzlich kam mir wieder Paula in den Sinn und ich nahm ein Kissen und warf es gegen die Tür. "Man! Musste sie unbedingt bei ihm aufkreuzen?! Sie soll bloß die Finger von ihm lassen!" Und dann wurde ich mir bewusst, was ich da sagte. Ich war tierisch eifersüchtig und versuchte diese Eifersucht, die Wut und die Angst mit Alkohol runterzuspülen. Sofort legte ich die Flasche wieder unter mein Bett, putzte mir schnell die Zähne und rannte die Treppen runter. "Kind, willst du nicht mal was essen?" "Nein, hab keine Zeit! Muss rüber zu Daniele!" "Nein, Lawi! Du bleibst jetzt .." Noch bevor meine Mama ihren Satz zu Ende bringen konnte, warf ich die Tür hinter mir zu. Ich tropfte leicht, obwohl vor 30 Minuten noch die Sonne schien. Dann fiel mir auch noch auf, dass ich mein Handy Zuhause gelassen hatte. Trotzdem rannte ich in Richtung Danieles Haus und spürte diese Enrgie, die ich durch den Satz vorher bekommen hatte. 'Sie soll bloß die Finger von meinem Freund lassen ...' Dieser Satz hatte mich richtig motiviert und endlich stand ich vor seinem Haus. Ich klingelte einige Male, aber niemanden öffnete die Tür. Ich ging in den Hintergarten, aber auch dort war keiner. 'Hmm, wo könnte er denn .. Ach ja, beim Bahnhof!' Ich rannte schnell zum Bahnhof und hörte auch Danieles laute Stimme. Er schien wieder mal betrunken zu sein und man hörte ihn seinen Kumpel anschreien. Da bekam ich es doch etwas mit der Angst zu tun.
Dienstag, 7. Mai 2013
#Kapitel 41#
Immer noch saß ich auf dem Weg und hörte hinter mir leise Schritte von Absatzschuhen. Ich wusste, dass es Alisa war, die auf mich zugerannt kam. Sie legte eine Hand auf meine Schulter, was mich ein wenig zusammenzucken ließ. "Sorry, Süße. Ich wollte dich nicht erschrecken. Was ist denn passiert?" Ich schüttelte den Kopf, aber wagte es nicht mich umzudrehen. Stattdessen kniete sich dann Alisa vor mich hin und stützte sich auf meinen Oberschenkeln ab. "Lawi, du hast jetzt aber nicht Schluss gemacht, oder doch?" Ich schüttelte erneut den Kopf und hob dann vorsichtig meinen Kopf, um ihr in die Augen zu schauen. Sie sah sehr besorgt aus, wodurch ich mich in ihre Arme warf. "Alisa, ich war grad total gemein zu ihm und ganz ehrlich .. Ich weiß nicht, ob ich es nicht doch ganz beenden sollte ..", versuchte ich unter Tränen zu erklären. Sie drückte mich leicht und sanft von sich weg und sah mich ernst an. "Er liebt dich, glaub mir! Er kam vorhin ebenfalls heulend auf uns zu und wollte gar nichts sagen .." Ich sah sie an und versuchte mich allmählich zu beruhigen. "Ehrlich? Er hat geweint? Wegen mir?" Alisa nickte und lächelte leicht. Sie stand auf und hielt mir ihre Hände hin. "Komm jetzt mit! Wir müssen das jetzt mit ihm klären. In der Schule wirst du nochmal mit ihm reden und ich werde dabei sein, damit du dich auch ja richtig entscheidest, Süße." Ich schaute sie von unten an, aber nahm dann ihre Hände und ließ mich von ihr hochziehen. Ich nickte und dann liefen wir zur Schule.
In der Schule angekommen sah ich schon die Jungs stehen und Dani sah immer noch ziemlich traurig aus. 'Hatte Alisa doch die ganze Zeit Recht? Liebt er mich wirklich so sehr?' In dem Moment sah er zu mir rüber, aber sofort drehte er sich wieder weg. Alisa schubste mich leicht von hinten in seine Richtung und flüsterte in mein Ohr: "Na los! Er wartet auf dich, Süße!" Ich sah sie kurz an und bekam es mit der Angst zu tun. Ich hatte Angst, dass ich es doch beenden wollen würde. Ich hatte auch Angst, dass er es beenden will, weil ich so eifersüchtig war .. Und das auch noch ohne Grund wahrscheinlich. Wieder sah er zu mir und auch er kam mir etwas entgegen. "Hey, Lawi." "Daniele, es tut mir leid! Ich wollte dich nicht anschreien oder verscheuchen. Ich hab nur Angst, dass ich doch von dir verletzt .." "Ey pscht! Ich würde dir niemals weh tun wollen! Glaub mir, ich liebe Paula nicht mehr, sondern nur dich!" Bei diesen Worten wurde mir ganz warm ums Herz und ich wollte gerade in seine Arme springen, als er plötzlich seine Hände an mein Gesicht legte und mich vorsichtig küsste. Ich erwiderte sofort und genoss es nur noch. Ich bemerkte, wie sich Alisa für uns freute, dass wir uns wieder vertragen hatten. Auch ich war ehrlich gesagt richtig glücklich, aber meine Angst war nach wie vor noch da.
In der Schule angekommen sah ich schon die Jungs stehen und Dani sah immer noch ziemlich traurig aus. 'Hatte Alisa doch die ganze Zeit Recht? Liebt er mich wirklich so sehr?' In dem Moment sah er zu mir rüber, aber sofort drehte er sich wieder weg. Alisa schubste mich leicht von hinten in seine Richtung und flüsterte in mein Ohr: "Na los! Er wartet auf dich, Süße!" Ich sah sie kurz an und bekam es mit der Angst zu tun. Ich hatte Angst, dass ich es doch beenden wollen würde. Ich hatte auch Angst, dass er es beenden will, weil ich so eifersüchtig war .. Und das auch noch ohne Grund wahrscheinlich. Wieder sah er zu mir und auch er kam mir etwas entgegen. "Hey, Lawi." "Daniele, es tut mir leid! Ich wollte dich nicht anschreien oder verscheuchen. Ich hab nur Angst, dass ich doch von dir verletzt .." "Ey pscht! Ich würde dir niemals weh tun wollen! Glaub mir, ich liebe Paula nicht mehr, sondern nur dich!" Bei diesen Worten wurde mir ganz warm ums Herz und ich wollte gerade in seine Arme springen, als er plötzlich seine Hände an mein Gesicht legte und mich vorsichtig küsste. Ich erwiderte sofort und genoss es nur noch. Ich bemerkte, wie sich Alisa für uns freute, dass wir uns wieder vertragen hatten. Auch ich war ehrlich gesagt richtig glücklich, aber meine Angst war nach wie vor noch da.
Montag, 6. Mai 2013
#Kapitel 40#
Am nächsten Morgen wurde ich von einem sanften Schubsen geweckt. Ich öffnete ganz langsam die Augen und sah Alisas Mama vor mir. Ich erschrak und setzte mich sofort auf. "Oh, tut mir leid. Ich wollte dich nicht erschrecken, aber Alisa ist schon unten beim Frühstück." Ich nickte, stand auf und kramte Klamotten für die Schule raus. Inzwischen war ihre Mama schon wieder unten und man roch heiße Pfannkuchen, da die Zimmertür offen stand. Ich zog mich ganz schnell an und band mir schnell meine Haare zu. Ich stolperte schon fast die Treppen runter und setzte mich auf den Stuhl neben Alisa. "Morgen, Süße. Sorry, dass ich einfach essen gegangen bin .. Aber du bist ja schon angezogen." "Morgen, ja, damit ich dann schnell ins Bad kann, während du dich dann anziehst." Wir aßen schnell die Pfannkuchen mit Sirup und gingen dann hoch in ihr Zimmer. "Bin dann schnell im Bad." Im Badezimmer steckte ich mein Glätteisen ein und glättete meine Haare, abgesehen vom Pony, denn den wollte ich gelockt machen. Ebenfalls mit dem Glätteisen. Dann ging ich raus und pacjte es wieder ein. 20 Minunter später waren wir beide komplett fertig und ich zog mir meine schwarz-weißen Vans an und meinen schwarzen Cardigan. "Tschüss, Mama, tschüss, Papa!" "Tschüss, viel Spaß euch beiden!" Alisa und ich gingen entspannt zur Bushaltestelle und sahen dort schon Robin, Dani und Alex standen schon dort und als mich Dani sah, glotzte er mich die ganze Zeit an. Das war mir ein wenig unangenehm, aber ich wusste nicht, ob ich wirklich mit ihm reden sollte. "Hey, Lawi .. Rede mit ihm. Ihr müsst euch einfach aussprechen." Ich zuckte nur mit den Schultern, als ich beobachtete, wie er auf uns zukam. Ich blieb einfach auf der Straße stehen und er kam immer näher. Er nahm mich an der Hand und zog mich weg. Wir liefen in Richtung Schule. "Ich würde ja lieber Bua fahren, Daniele." "Nein, wir müssen reden. Und ich will das ehrlich gesagt nicht vor den Jungs klären!" Ich lief weiterhin still neben ihm, denn ich wartete darauf, dass er was sagte. "Also .. Ich weiß, dass du wahrscheinlich noch sauer bist, aber bitte hör mir zu. Ja, ich habe Paula wirklich geliebt und leider war ich auch nicht sehr schnell über sie hinweg, aber ich schwöre dir, dass sie mich nicht mehr interessiert. Sie hat mich alleine gelassen und deshalb will ich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Bitte glaub mir, Lawi!" Ich blieb einfach stehen, schaute auf den Boden, ballte meine Hände zu Fäusten und unterdrückte meinen Tränen. "Lawi?" Gerade wollte er seine Hand auf meinen Rücken legen, aber was ich tat, verstand ich selber nicht. Ich pachte sein Handgelenk und schrie: "Daniele, lass mich bitte! Ich will dir glauben, wirklich .. Aber es tut weh, denn niemand verliert ganz seine Gefühle an jemandem, den man wirklich geliebt hat! Ich lauf weiter vorne und schneller. Halte bitte ein wenig Abstand." Er sah mich geschockt und traurig zugleich an, aber nickte. Diese Entscheidung fiel mir wirklich schwer, aber ich rannte schon fast vor und dann kamen natürlich auch die Tränen. Plötzlich spürte ich keine Kraft mehr in meinen Beinen und fiel plötzlich auf die Knie. 'Scheiße, was hab ich da getan? So kann ich nicht mehr zurück zu ihm .. Soll ich es doch ganz beenden?' Ich wusste es nicht und blieb einfach auf dem Boden sitzen.
Montag, 18. Februar 2013
#Kapitel 39#
Sie hielt mir zwei Filme vor's Gesicht. Zum Einen den Film 'LOL' und dann auch noch 'Step Up: Miami Heat'. Ich riss ihr den Tanzfilm aus der Hand ud grinste sie an. "Okey, stehst du auf Tanzen?" Ich nickte. "Ich hab als kleines Kind Ballett getanzt und bis vor 2 Jahren habe ich noch Modern Dance getanzt. Leider musste ich aufhören, weil meine Eltern mir das nicht mehr bezahlen wollten." "Apropos Eltern. Wo sind deine überhaupt?" "Weg. Ist mir auch scheißegal. Hauptsache sie vergessen einfach mal meinen Geburtstag und alles. Ich finde das einfach scheiße und will jetzt nicht darüber reden!" Sie sah mich traurig an und schmiss die DVD rein. Sie legte sich neben mich und holte eine Tüte Chips aus der Schlafkommode. Ich sah sie fragend an. "Mein Vorrat, wenn ich mal wieder scheiß Laune habe. Mache ich automatisch." Wir aßen, sahen uns den Film an und ich war einfach nur begeistert von dem Film. Als er fertig war, sah ich auf die Uhr. Es war erst 18 Uhr und ich wollte noch einen schauen. "Komm wir schauen uns ... *Ring Ring* .. Oh warte, mein Handy." Ich sah Danis Namen aufleuchten und überlegte, ob ich annehmen sollte. Alisa beugte sich über mich und schubste mich. "Nimm an! Redet gefälligst!" Ich zögerte, aber drückte dann doch auf 'Annehmen'. "Fuck, hoffenltich geht sie ran", hörte ichn noch in Flüsterton fluchen. "Dani?" "Boah, endlich man! Ich hatte shcon Angst, du lehnst ab!" Ich seufzte und sah Alisa bittend an, dass sie mich allein ließe. Sie verließ das Zimmer und ich seufzte nochmal. "Dani, was ..." "Es tut mir leid! Klar glaubst du mir nicht sofort und ich hätte dich nicht so unter Druck setzen sollen, Schatz." "Daniele, ich weiß nicht, was ich glauben soll. Alisa sagt auch, dass du die Wahrheit sagst und alles, aber ich kann dir nicht ganz glauben." "Ich weiß, du willst es vielleicht nicht hören, aber du bist die Erste, die ich so richtig liebe! Du bist anders als die anderen. Leider hast du dich auch verändert wegen uns, aber trotzdem bist du noch du! Lawinia, ich liebe dich und nicht Paula! Ich will sie vergessen, aber bitte gib mir noch eine Chance. Bitte!" Er weinte fast am Handy und auch ich hatte kleine Tränchen in den Augen. Ich hörte, wie die Tür leise aufging und sah zu Alisa. "Daniele, bitte gib mir eine Nacht zum Nachdenken, ok?" "Ja, gerne. Hauptsache du entscheidest richtig." "Gute Nacht, Daniele." "Gute Nacht. Ich liebe dich." Aber anstatt 'ich liebe dich auch' zu sagen, legte ich einfach auf und zerbrach in Tränen. Alisa kam sofort zu mir gerannt und nahm mich in die Arme. "Scht, alles ok. Was hat er gesagt?" Ich versuchte ihr alles widerzugeben, aber irgendwann verließen mich meine Kräfte und ich brach in ihrem Armen zusammen. Mitten in der Nacht wurde ich plötzlich wach. Ich schaute mich um und über mir war eine warme Decke. "Alisa?" "Ja? Bist du wach?" "Hm, was ist passiert?" "Du bist zusammengebrochen. Sag mal, wie geht sowas wegen einem Jungen? Er hat dir doch nur gesagt, wie es in seinem Herzen aussieht." Ich zuckte nur mit den Schultern und legte mich wieder hin. "Schlaf noch weiter. Morgen ist Schule und dann kannst du auch mit ihm reden, ok?" Ich nickte und schlief schnell wieder ein.
Montag, 11. Februar 2013
#Kapitel 38#
Als ich ankam, zog ich meine Kippenpackung raus und zündete eine an. Ich wusste nicht, wie lange ich dort sitzen wollte, aber ich tat es einfach, schließlich war es warm genug. Ich zog an einer Zigarette, zündete die nächste an, die ich auch wegrauchte .. Ich saß ganz entspannt da, als plötzlich mein Handy klingelte. 'Shit, ich hab Alisa vergessen!' Ich zog mein Handy schnell raus und schaute auf den Display, es war tatsächlich Alisa. "Hey, sorry, aber ich bin noch unterwegs .." "Alter, man! Ich mach mir hier voll die Sorgen und du Bitch kommst einfach nicht-.-! Beeil dich mal, Süße!" "Jaja, ich komme schon. Bis gleich." Ich schnappte mir meine Tasche, zündete mir noch schnell eine Zigarette an und lief schnell in Richtung Alisas Haus. Ich brauchte 10 Minuten und so langsam bekam ich hunger. Ich klingelte, sie öffnete mir die Tür, zog mich rein und umarmte mich ganz fest. "Heey, Lawi. Hast du hunger? Ich wollte mir grad was zum Essen machen." Ich nickte heftig und dann gingen wir in die Küche. "Wo sind denn deine Eltern?" "Meine Oma liegt im Krankenhaus und sie mussten unbedingt zu ihr. Ich hatte aber keinen Bock, ich bleib lieber mit dir alleine." Ich lächelte, während ich mir mein Brot schmierte. "Achja, was ist jetzt zwischen dir und Dani vorgefallen?" Als sie das sagte, fiel mir vor Schreck mein Messer runter. Ich hob es auf und legte es auf die Theke. "Tut mir leid, Lawi." "Schon ok. Ich versuch's dir mal zu erklären, aber zuerst will ich von dir wissen, ob du eine Paula 'irgendwas' kennst." Sie nickte und sagte, dass das Danis Ex sei und, dass sie sich von ihm getrennt habe. "Also hat er die Wahrheit gesagt", flüsterte ich, leider so laut, dass Alisa es hörte. "Was denn?" Ich atmete tief ein und fing an ihr die Geschichte von heute Morgen und Mittag zu erzählen. "Hör mal, du solltest ihm glauben! Er liebt sie bestimmt nicht mehr. Er sagte immer, dass sie ein Miststück sei, weil sie ihn hat fallen lassen. Auch ich dachte, dass er nicht über sie hinweg ist, aber .." "Siehst du! Wie soll ich es dann glauben, wenn ich ja nicht mal dabei war, Alisa. Erklär' mir das mal!" "Beruhige dich. Er sagt bestimmt die Wahrheit. Ich würde ihm glauben. Solltest du auch." Ich machte mein Brot fertig und dann setzten wir und auf das bequeme Sofa. "Ist es auch wirklich in Ordnung, wenn ich hier schlafe?" "Klar, meine Eltern kommen erst morgen früh wieder." Ich nickte und fing an zu essen. Als wir fertig waren, räumten wir auf und Alias fragte mich, ob ich Lust hätte, dass wir bissl draußen chillen. Ich stimmte zu und zog meine Sneakers an. Ich schnappte mir noch ein volle Packung Zigaretten und schon streiften wir durch die Straßen. Immer wieder begegneten wir paar ihrer Kumpels, so wie immer, und hingen mit ihnen paar Minuten ab. So gegen 9 Uhr fing es an dunkel zu werden. Drum machten wir uns langsam auf dem Weg zu ihr nach Hause. Ich sah noch Daniele auf der anderen Straßenseite, aber er mich zum Glück nicht. Wir gingen in das Haus und zogen unsere Schuhe wieder aus. "Sag mal, seit wann rauchst du eigentlich so intensiv, Lawinia?" Ich zuckte mit den Schultern und ging schon mal rauf in ihr Zimmer. Ich schmiss mich auf ihr Bett und sie brachte meine Sachen hoch. "Oops, sorry. Dankeschön, Süße." "Kein Problem. Film?" Ich nickte und ließ sie einen Film aussuchen.
Freitag, 8. Februar 2013
#Kapitel 37#
Er kam mir immer näher, nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich vorsichtig. Ja, dieses Gefühl liebte ich einfach. Auch ich war noch vorsichtig und wollte gerade etwas leidenschaftlicher werden, als er stoppte und mich unsicher ansah. "Und noch was .. Du bist erst 15, also bin ich selber unsicher, nicht dass ich etwas falsch mache bei dir." Ich schaute ihm tief in die Augen und küsste ihn wieder kurz. "Okey, Schluss mit ernsten Gesprächen. Obwohl, eine Frage hätte ich da noch .. Wer wr heut Morgen an der Haustür?" Er sah mich zunächst fragend an, aber dann sah er nervös nach unten. "Ja?" Er spielte mit seinen Hosenbändern und schaute mich nach wie vor nicht an. "Daniele, jetzt rede!" Er schaute zu mir hoch und sagte leise: "Das war .. meine Ex. Ihr Name ist Paula und sie war hier, weil sie das mit uns beiden mitgekriegt hat." "Wie lang ist das mit euch her?" Er dachte kurz nach und antwortete: "Ca. ein halbes Jahr, wenn nicht sogar nur 4 Monate. Sie labbert jetzt etwas von 'Was bist du mit der zusammen, aber nicht mit mir?' oder auch 'Pass brav auf sie auf, sonst wirst du schon sehen!' und grinste dabei dreckig. Ich hatte keinen Bock auf sie, also schmiss ich sie wieder raus." Ich wollte ihm wirklich wirklich glauben, aber irgendwas ließ das nicht zu. "Du glaubst mir doch, oder?" "Sei mal ehrlich, hat sie sonst echt nichts mehr gewollt?" Er schüttelte den Kopf und sah mich flehend an. "Ich will dir doch wirklich glauben, Schatz, aber irgendwas stimmt nicht." Er sah immer noch ziemlich nervös aus und das war das, was mir Angst machte. "Sag mir sofort, was sie wollte, sonst geh' ich!" Er sah zu Boden und ich stand einfach auf und wollte zur Tür laufen, aber er hielt mich am Arm fest. "Daniele, lass mich!" "Nein, ich will dir sagen, was sie noch wollte, aber setz dich bitte, Lawinia." Ich seufzte und setzte mich nochmal neben ihn. "Sie kam mit der Behauptung, dass sie nie Schluss gemacht hätte und ich das falsch verstanden hätte. Auf gut deutsch: Sie will mich zurück, besser gesagt hat sie mich angeblich niemals losgelassen. Es ist wirklich so!" Es klang glaubwürdig, also nickte ich einfach nur und sah ihn an. "Daniele, schau mich mal an!" Er sah langsam hoch, aber versuchte trotzdem so ein wenig den Blickkontakt zu vermeiden. "Daniele!" "Es tut mir doch leid! Sie kam plötzlich wieder, was soll ich jetzt machen?" "Mir in die Augen schauen und sagen, dass du sie nicht mehr liebst!" Aber statt mich anzuschauen, nuschelte er nur: "Ich liebe sie nicht mehr!" Ich schüttelte den Kopf und stand auf. "Pass mal auf, bis du dir über deine Gefühle nicht im Klaren bist, will ich dich nicht mehr sehen! Ich gehe und schaue, ob ich bei Alisa unter komme." Ich schnappte mir meine Tasche, meine Klamotten und mein Handy und rannte einfach aus dem Haus. Er folgte mir nicht mal. Ich wählte Alisas Nummer und schon ging sie ran. "Hey, Süße." "Hey. Alisa, kann ich bei dir schlafen? Hab mich mit Daniele gezofft." "Na klar, aber was ist denn passiert?" "Erklär' ich dir bei dir Zuhause. Danke und bis gleich." Ich legte auf und rannte los. Es war erst Mittag, also überlegte ich, ob ich nicht doch noch bissl durch die Gegend streifen sollte. Ich entschied mich dafür und lief in Richtung Bahnhof.
Donnerstag, 31. Januar 2013
#Kapitel 36#
Sofort fing ich an zu weinen und legte meinen Kopf auf meine Knie. Ich heulte mich ein wenig aus und hörte noch manchmal das Klopfen an der Tür hinter mir. Ich hingegen zeigte keine Reaktion, nur dass ich noch mehr heulte. "Lawinia, jetzt mach doch mal diese verdammte Tür auf!" Ich schlug nur einmal gegen die Tür als Zeichen, dass er verschwinden sollte. Ich wusste in dem Moment echt nicht, was mit mir los war. Ich war einfach nur traurig, hatte Angst und war einfach nicht zufrieden. 'Was ist eigentlich los mit mir? Er hat doch gar nichts gemacht! Wieso habe ich gerade so reagiert?' Wieder hörte ich es klopfen. Dieses Mal stand ich auf und riss die Tür auf. Ich schaute ihn mit meinen tränenden Augen an und sah, wie er seine Arme vor mir öffnete. Ich schaute ihm erst in die Augen und sah, dass auch seine Augen sich mit Tränen füllten und warf mich ihm dann in die Arme. Er ließ alles raus und weinte nur noch. Es tat gut jetzt jemanden noch da zu haben. "Baby, sag doch mal, was denn jetzt überhaupt los ist? Ich bin völlig verwirrt! Habe ich etwas getan?" Ich schüttelte den Kopf in seiner Brust und drückte mich ganz vorsichtig von ihm weg. "Ich kann es nicht sagen. Ich habe Angst, dass du sonst was von mir denkst." Er schüttelte den Kopf und wolte mich wieder zu seiner Brust ziehen, aber ich drückte mich erneut weg. "Daniele, wenn ich es dir sage, versprichst du mir, dass du nicht lachst, sauer oder sonst was bist?" Er dachte nach und nickte dann. "Setz dich." Ich drückte ihn hinter auf's Bett und setzte mich dann neben ihn. "Pass auf. Bestimmt ist dir klar, dass ich noch .. Jungrau bin. Ich bin einfach noch nciht bereit. Und doch, ich will es mit dir, aber noch nicht jetzt. Womöglich habe ich Angst vor dem ersten Mal .. Aber vielleicht auch einfach vor dir, Daniele." Er riss die Augen weit auf und schaute mich geschockt an. "Was? Vor mir? Aber wieso denn?" Ich schaute auf den Boden, denn ich wollte ihm bei meinen nächsten Worten nciht in die Augen sehen. "Du warst oder bist ein Badboy. Das macht mir Angst, denn ich habe Angst, dass du vielleicht auch nur das 'eine' willst, oder zu hart bist oder .. ach, keine Ahnung. Ich fühle mich bei diesem Gedanken auch nicht woh. Ich versuche immer wieder solchen Gesprächen zu entfliehen, Daniele." Ich traute mich immer noch nicht hoch zu schauen. Stattdessen vergrug ich mein Gesicht in meinen Händen und weinte weiter. Plötzlich spürt eich eine Hand an meinem Rücken hoch & runter streicheln. "Scht! Schatz, ich würde dir niemals wehtun. Und ich zwinge dich auch zu rein gar nichts! Und ich habe dir doch gesagt, dass ich nicht mehr mit diesem Image durch die Schule laufen will." Weiter streichelte er meinen Rücken und ich drehte mich langsam zu ihm um. Ich sah in seine Augen und sah diese Traurigkeit, die ich ihm zugefügt hatte.
Dienstag, 29. Januar 2013
#Kapitel 35#
Ich wurde langsam nervös, denn ich hatte Dani noch nie halbnackt vor mit stehen gehabt. Ich kicherte leise und schon drehte er sich um. "Was denn so witzig?" "Nichts nichts .. Du siehst nur ziemlich heiß aus." Er grinste frech und entgegnete: "Ich weiß, hör ich öfters." Zuerst lachte ich über diesen Spruch, aber dann war ich gespielt sauer und drehte mich weg. Er lachte nur und kam mir näher. Er plötzlich hinter mir und legte seine Arme um meinen Bauch (man beachte, er war noch oberkörperfrei). Ich musste kichern, aber hielt mich zurück. Er drückte seinen Oberkörper an meinen Rücken und sagte mit rauchiger Stimme: "Ich weiß doch, dass du nicht sauer bist, Babe. Na komm, schau mich an." Jetzt musste ich wirklich kichern und drehte mich zu ihm, woraufhin ich meine Arme um seinen Hals legte. Er schaute mich an und sagte: "So gefällst du mir besser, Kleines." "Hey, so darf mich nur mein Bruder nennen!" Er lachte und küsste mich dann lange und zärtlich. Ich drückte ihn vorsichtig von mir weg und schaute ihm nochmal in die Augen. "Schatz, zieh dir bitte etwas an." "Wieso, gefalle ich dir nicht?" "Im Gegenteil! Aber dein Oberkörper macht mich langsam verrückt und das kann schlecht enden." Ich zwinkerte und dreckte ihn noch bisschen weiter weg und schmiss ihm ein Oberteil von seinem Bett zu. Er zog es sich über den Kopf und fragte: "Zufrieden?" Ich schüttelte den Kopf und ging wieder auf ihn zu. "Du weißt, ohne hast du mir besser gefallen. Aber ich will nicht nochmal vom Ende reden müssen, Schatz." Er legte seine Hände an meine Taille und strich sie hoch und runter. Irgendwann ging er hinter und runter zu meinem Hintern. Dort platzierte er seine Hände und grinste. Ich konnte nicht anders als dieses Grinsen zu küssen und tat es auch. Der Kuss wurde leidenschaftlicher und Daniele strich mit seiner Zunge über meine Unterlippe. Erst zögerte ich, aber dann ließ ich sie eintreten. Er drückte mich immer weiter nach hinten und plumbs, schon lag ich auf seinem Bett und er stützte sich über mir ab. Nicht einmal brach der Kuss ab und ich spürte, wie Daniele mit seiner Hand unter mein T-shirt ging. Ich ließ das noch zu, aber als ich spürte, dass er zu meinem BH hoch ging und ihn aufmachen wollte, brach ich ab. "Was ist denn los?" Ich drückte ihn weg und er lag dann neben mir. "Ich kann das noch nicht. Daniele, ich bin noch nicht bereit." "Ehrlich nicht? Ich würde dir auch nicht weh tun." Ich schüttelte den Kopf und setzte mich auf. "Du willst es nicht mit mir, oder?" Ich schaute auf den Boden, denn genau das fragte ich mich auch gerade. 'Liegt es daran, dass ich Angst vor ihm habe? Könnte es sein, dass er mir weh tut? Kann ich ihm vertrauen?' Ich schüttelte den Kopf, um die Gedanken abzuwimmeln, aber Dani merkte das und fragte mich: "Was ist los? Lawi? Schatz?" "Oh, sorry. Was hast du gesagt?" "Schatz, ist alles ok?" Ich nickte, stand auf und ging einfach ins Bad, wo ich mich auch noch einsperrte. Ich lehnte mich an die Tür und glitt sie hinunter. Ich hatte Angst, Angst vor meinem ersten Mal. Oder doch vor Dani?
#Kapitel 34#
"Heyy, hey. Was denn passiert? Es ist alles ok." Ich versteckte mein Gesicht in seiner Brust und schluchzte hinein. Er streichelte mir über den Kopf, dann über den Rücken, bis ich mich allmählig beruhigt hatte. "Scht. Erzähl mal, langsam." Ich nickte und fing an. "Der Traum war so real. Ich bin mit Alisa und ein paar ihrer Kumpels durch die Stadt gelaufen und dann haben wir dich plötzlich gesehen, wie du eine andere küsst. Ich bin in dem Moment weggerannt und hab mich Tage lang in meinem Zimmer eingesperrt." Ich musste kurz stoppen, weil der Wasserfall wieder kam. "Scht, ganz ruhig, Schatz." "Ich hab dann irgendwann die Zeitung gelesen und dann stand da drinnen, dass ein Junge mit 1,8 Promille am Steuer erwischt wurde. Nur 2 Minuten später bekam ich einen Anruf von Alisa, dass du dieser Junge warst .." Ich konnte nicht mehr weiter erzählen und weinte einfach los. Er nahm mich in den Arm und drückte mich ganz fest. Wieder streichelte er meinen Rücken und beugte sich über den Nachttisch, um mir ein Glas Wasser zu reichen. "Trink erstmal etwas. Und du musst nicht weitererzählen, wenn du nicht willst, Schatz." Ich trank das Glas aus und versuchte mich zusammen zu reißen. "Geht schon. Also dann hat mich Alisa gezwungen, dass ich mit ihr ins Krankenhaus fahren sollte. Genau dann, als wir ankamen, rannten die Ärzte in dein Zimmer und man hörte nur ein leises Piepsen. Ich rannte ebenfalls rein und sah dich dort, wie du tot warst." Daniele drückte mich leicht von sich weg und sah mir in die Augen. Er strich mir die neuen Tränen weg und küsste mich auf die Stirn. "Als erstes, Schatz, würde ich dir niemals fremdgehen. Zum Zweiten habe ich noch keinen Führerschein, aber ich habe vor ihn in ca. 2 Monaten anzufangen. Als wird davon eh nichts eintreten. Hör jetzt auf zu weinen und lass uns weiter schlafen. Du bist auch noch müde und du solltest dich ausruhen." Ich nickte, wir küssten uns nochmal kurz und dann legten wir uns aneinander gekuschelt hin und schliefen wieder ein.
Am nächsten Morgen wachte ich durch ein Klingeln auf. Mein Freund lag nicht mehr im Bett. Ich zog mich schnell um und ging auch runter zur Tür. Daniele diskutierte mit jemandem an der Tür und schon knallte er sie zu. Er drehte sich zu mir um und man sah ihm die Wut ins Gesicht geschrieben. "Oh, guten Morgen." "Morgen. Was war denn los, Schatz?" Er kam zu mir, gab mir einen 'Guten-Morgen-Kuss' und sagte: "Nichts. Der Nachbar war nur da und hat wieder irgendwas gelabbert." Ich nickte und glaubte es ihm einfach mal. Wir gingen wieder hoch und Daniele zog sich auch um. Dabei sah ich ihm natürlich zu und mir gefiel, was ich da sah.
Am nächsten Morgen wachte ich durch ein Klingeln auf. Mein Freund lag nicht mehr im Bett. Ich zog mich schnell um und ging auch runter zur Tür. Daniele diskutierte mit jemandem an der Tür und schon knallte er sie zu. Er drehte sich zu mir um und man sah ihm die Wut ins Gesicht geschrieben. "Oh, guten Morgen." "Morgen. Was war denn los, Schatz?" Er kam zu mir, gab mir einen 'Guten-Morgen-Kuss' und sagte: "Nichts. Der Nachbar war nur da und hat wieder irgendwas gelabbert." Ich nickte und glaubte es ihm einfach mal. Wir gingen wieder hoch und Daniele zog sich auch um. Dabei sah ich ihm natürlich zu und mir gefiel, was ich da sah.
Montag, 28. Januar 2013
#Kapitel 33#
Wir verließen den Laden, als plötzlich meckerte: "Ich hab hunger! Komm, wir gehen JETZT Megges!" "Dumm oder so? Wir haben doch erst vor 1 Stunde gegessen, man!" Er lachte nur und zuckte mit den Schultern. Dann willigte ich doch ein, denn ich hatte Bock auf einen eiskalten Milchshake. Wir gingen rein und die Schlange war richtig lang. Er stellte sich sofort an und ich lief ihm wie ein Hund hinterher. "Toll, hier stellst du dich natürlich liebend gerne an, stimmt's?" Er nickte und schon ging es weiter. Irgendwann waren dann auch wir dran und er bestellte sich einen Cheeseburger mit Mayo und ich meinen Bounty-Milchshake. Wir setzten uns dann an einen Tisch und aß & tranken. "Iiih, wie kann man einen Cheesi mit Mayo essen?" Er lachte, wischte sich die Mayo vom Mund und sagte: "Probier mal, Schatz. Das schmeckt echt legendär!" Ich verzerrte nur das Gesicht und antwortete: "Ne, danke. Ich bleib bei meinem gesunden Milchshake." "Von wegen 'gesund'!" "Hast du was gesagt, Schatz?", fragte ich mit einem Unterton. Er schüttelte den Kopf und stopfte sich den Burger rein. "Fertig?" Ich nickte, als ich den Shake ausgetrunken hatte und dann gingen wir raus. "Ich will irgendwie heim. Können wir gehen?" Er nickte, nahm meine Hand und so fuhren wir bis nach Hause. Dort schmissen wir die Sachen in die Küche und wir warfen uns auf die Couch. "Ich hab heute wieder Bock auf einen Horrorfilm. Hast du auch den 6. Teil?" Er nickte und rannte in sein Zimmer, um den Film zu holen. Er legte die DVD in den Player und wir schauten uns den Film an. Ich kuschelte mich ganz dicht an ihn ran, aber war so fertig, dass ich kurz vor'm Ende einschlief. Ich wachte mitten in der Nacht auf und schaute mich um. 'Huch, ich dachte, wir waren im Wohnzimmer.' Ich setzte mich aufrecht hin und sah dann meinen Freund neben mir schlafen. Ich wollte mich gerade wieder schlafen legen, als ich seine Stimme hörte. "Bist du wach?" "Ja, hab ich dich geweckt?" Er drehte sich zu mir um und schüttelte den Kopf. Ich legte mich ganz dicht mit meinem Gesicht an seinem hin und schaute ihm dabei in die Augen. "Der Film war wohl zu langweilig, oder?" Ich nickte, gähnte und schloss kurz die Augen. "Gute Nacht, Süße." "Nacht, Schatz." Ich spürte noch wie er mir einen Kuss auf die Backe gab und schlief wieder ein. Mitten in der Nacht wurde ich wieder wach, aber dieses mal mit schnellen und ungleichmäßigen Atemzügen. Ich war völlig durchnässt und erschrocken. Ich hatte einen Albtraum. Sofort wurde auch Dani wach und fragte, was los sei. Genau in dem Moment fing ich an zu weinen und konnte einfach nichts dazu sagen.
Sonntag, 27. Januar 2013
#Kapitel 32#
Wir stiegen in den Bus ein und genau dann, als wir an der Haltestelle von Alisa vorbeifuhren, ging sie aus dem Haus raus und winkte uns zu. Ich winkte ihr noch schnell zurück und ungefähr 10 Minuten später waren wir schon in der Stadt. "So, wo gehen wir als erstes hin?" Ich zuckte nur mit den Schultern, aber sah gerade einen H&M. Ich spurtete mit Daniele an der Hand auf den Laden zu und sah diese wunderschönen Oberteile und Hosen. Ich nahm ein paar Sachen auf den Arm und wollte zu den Kabinen gehen, als ich ein noch viel schöneres Oberteil sah. Ich ließ die Sachen fallen und rannte darauf zu. "Schatz, jetzt bleib doch mal stehen, man!" Er kam auf mich von hinten zugerannt und warf mich fast um. "Ich muss mich da jetzt anstellen." "Was?! Die ist ja Kilometer lang!" Ich lachte und stellte mich ruhig an. Mein Freund wurde schon richtig ungeduldig und das, obwohl wir seit erst ca. 5 Minuten hier standen. "Jetzt steh doch mal still! Ich bin doch bald dran." Er sah mich sauer und genervt an und wartete. Nochmal 5 Minuten später war ich dran und er wartete vor meiner Kabine. "Schatz, ich will das unbedingt haben!" "Komm raus, dann sage ich dir, ob du es dir kaufen darfst." "Haha, sehr witzig!" Ich ging raus und er sah mich mit glänzenden Augen an. "Sag doch mal was, 'Papa'!" Er lachte nur und zog mich an sich. "Also mir gefällt es." Wir küssten uns und dann hörte ich neben uns eine Frau, die sich räusperte. "Ich würde gerne auch mal was anprobieren." "Dann müssen sie .." "Scht, Schatz. Ja, ich bin gleich fertig." Er sah mich verwirrt an und ich ging in meine Kabine, zog mich schnell um und ließ die Frau rein. "Nicht mal ein Danke von der." Wir lachten, gingen zur Kasse und ich kaufte es mir. "So, wohin geht's jetzt?" "Lass dich überraschen." Ich zog ihn an der Hand weiter und dann sah ich auch schon den Laden. Wir liefen darauf zu und dann sagte er: "Schatz, gehen wir jetzt zu Snipes?" "Nein, Dani. Wir geben dem Bettler da vorne Geld. Natürlich gehen wir zu Snipes!", sagte ich lachend. Wir traten ein und dann kamen auch schon die Mitarbeiter und begrüßten uns. "Hallo." Wir begrüßten zurück und sahen uns um. "So Schatz. Jetzt will ich mal wissen welche Schuhe dir so gefallen." Er sah mich mit diesem 'willst-du-mich-verarschen'-Blick an. "Jetzt sag schon." Immer noch sah er mich perplex an, aber sah sich dann um. Er fand richtig geile rot-schwarz-weiße Nikes. Selbst mir gefielen sie. Wir riefen jemanden und der brachte ihm dann seine Größe. Er probierte sie an und sie passten ihm wie angegossen. "Wow, die sehen mal richtig geil aus, Dani!" "Ja, aber echt. Aber die kosten nicht grad wenig. 260€ ist schon ein bisschen viel, oder nicht? Außerdem .." "Jetzt sei doch mal still. Meinst du nicht, dass ich dich gefragt habe, welche dir gefallen, weil ich sie dir kaufen will?!" Und wieder der Blick von vorhin. Ich nickte und bat ihn mir die Schuhe zu geben. "Nein, du kannst doch jetzt nicht so viel Geld für mich ausgeben!" Ich nickte, riss ihm den Karton aus der Hand und lief zur Kasse. "Stop. Ist wirklich richtig süß von dir, aber das musst du nicht .." Ich ging einfach an ihm vorbei, legte die Schachtel auf die Theke und bezahlte sie, während Dani hinter mir rumhüpfte und sich freute. "Du bist echt wie ein kleines Kind, man!" Er schmollte und ich küsst ich küsste ihn auf den Schmollmund.
#Kapitel 31#
Ja, ich hatte Angst darüber zu reden. Es wäre mein erstes Mal und jedes Mal kommt dieses Gefühl wieder, dass es niemals gut genug für einen Jungen sein könnte. Ich ging nach oben und setzte mich auf mein Bett. 'People help the people' .. Mein Handy klingelte. Ich sah nicht mal drauf, sondern ging einfach ran. "Ja, hallo?" "Schätzchen, hallo. Wie geht es dir?" "Oh, hallo, Mama. Sehrgut. Ich habe bei Daniele übernachtet." "Du klingst traurig oder sauer. Was hast du denn?" Ich wollte gerade ins Telefon schreien, aber beruhigte mich noch. "Nichts, nichts. Ich hatte ja nur gestern Geburtstag und du & Papa haltet es nicht mal für nötig mir zu gratulieren. Nein, stattdessen lasst ihr mich einfach alleine. Ich hab jetzt auch keine Lust mehr zu telefonieren. Tschüss!" Ich legte einfach auf, ohne mir die Worte meiner Eltern anhören zu wollen. Es ist zwar nur für 3 Tage und sie sind oft weg, aber nicht mal zu meinem Geburtstag zu gratulieren .. Das ist doch echt mies von ihnen. Ich regte mich nicht mehr länger auf, sondern suchte nach Danis Laptop. 'Er hat ihn doch vorhin kurz weggelegt.' Dann ging die Tür auf und ich sah zu meinem Freund. "Schatz, mit wem hast du vorhin so aufgebracht telefoniert?" Ich schüttelte nur den Kopf und ließ mich wieder auf's Bett fallen. Er setzte sich neben mich und hob mein Kinn, dass ich ihn anschauen musste. "Ich weiß doch, dass was ist. Ist es etwa, weil sie einfach gegangen sind?" Ich nickte kurz und stand dann auf. "Aber auch, weil sie mir gestern nicht mal zum Geburtstag gratuliert haben! Sie haben es vergessen." Er sah mich verständnisvoll an und stand plötzlich hinter mir. "Wie können sie einfach deinen Geburtstag vergessen?", flüsterte er in mein Ohr und schlang seine Arme um mich. 'Wie ich es liebe, wenn er mich von hinten umarmt.' Er küsste mich auf die Backe und sagte: "Na komm. Wir gehen zur Ablenkung shoppen. Hast du Lust?" Ich nickte aufgeregt, drehte mich zu ihm um und küsste ihn kurz. "Soll ich mich umziehen?" Er nickte und ging zu seinem Schrank. "Ehm, ich hab gefragt, ob ich mich umziehen soll, nicht dass du dich umziehen sollst." "Ich weiß, hier, nimm das." Er warf mir eines seiner T-Shirts zu. "Aber das ist mir doch zu groß." "Mir egal. Steht dir bestimmt trotzdem gut, Süße." Ich nickte und bat ihn wieder ins Bad oder runter zu gehen. Er hingegen war stur und setzte sich auf's Bett. "Bitte, ich will mich umziehen, Schatz." Er schüttelte den Kopf und grinste. "Ich will aber nicht runter gehen. Außerdem habe ich dich heute schon mal so gesehen", sagte er und zwinkerte. Ich seufzte und ließ es dann einfach zu. Ich zog meinen Oberteil über meinen Kopf und zog schnell sein T-Shirt an. "Na, so schlimm?" Ich schlug ihm leicht ihn den Bauch (wenn man es Bauch nennen kann;)) und ging mit einem Hüftschwung aus dem Zimmer. Er lachte nur und kam mir dann hinterher. "Hast du nicht was vergessen?" Ich drehte mich um und er gab mir mein Handy und meine Brieftasche. "Danke, Schatz." Ich gab ihm noch einen Kuss und dann verließen wir auch schon sein Haus.
Freitag, 25. Januar 2013
#Kapitel 30#
Ich zog mir so schnell wie möglich alle Sachen wieder an und steckte meine Haare hoch. "Ich bin fertig." Es kam nichts .. Ich ging zur Tür und öffnete sie vorsichtig. Er war nicht zu sehen. "Hä? Hab ich gepennt, oder wo ist der jetzt hin?" Ich redete mit mir selber, als ich plötzlich zwei Hände an meiner Hüfte spürte. "Aaaaah!" Es war Daniele, der sich hinter mir vor Lachen krümmte. "Oh man, du müsstest mal dein Gesicht sehen, Lawinia." Ich drehte ihm den Rücken zu und brummte: "Jaja, sehr witzig. Ich hoffe, du hattest deinen Spaß." Ich verließ das Bad wieder und ließ ihn auf dem Boden lachend liegen. Ich ging runter, bediente mich am Kühlschrank an einer Cola und trank sie in Ruhe. Irgendwann kam auch der Herr Negroni runter und hatte sich beruhigt. "Hey, jetzt seid doch nicht gleich beleidigt. Das war nur ein Spaß. Verstehst du keinen Spaß oder was?" Ich zeigte ihm die Zunge und drehte mich wieder von ihm weg. Er seufzte und schlang plötzlich seine Arme um meinen Bauch. Dabei hauchte er in mein Ohr: "Es tut mir leid, Süße. Bissl Spaß muss doch sein." Dieser Satz, die Stimme und sein Atem schenkten mir eine richtige Gänsehaut. Ich drehte mich ruckartig um und legte meine Arme um seinen Nacken. "Schon ok. Und doch, ich verstehe Spaß, in gewissen Maßen." Er küsste meine Backe und ließ mich dann wieder los. Er schnappte sich meine Cola und trank gemütlich draus. Ich zog sie ihm weg und stellte sie auf den Tisch. "Das war meine, Diggah!" Er lachte nur und nahm sie sich wieder. Ich sah ihm dabei zu, wie er sie austrank und wieder auf den Tisch abstellte. "Achso .. Ja, kein Problem. Ist ja nicht so, als hätte ich durst oder so 'nen Kack ..." Er lachte wieder nur und zog mich ganz dicht an sich. Der Satz, der dann von ihm kam, ließ mich rot werden und wegdrehen. "Sag mal, hattest du denn eigentlich schon dein erstes Mal?" Ich drehte mich um und blieb so stehen. "Ehm, also nein .. Wieso ist dir das jetzt peinlich?" Ich zuckte nur mit den Schultern. Er kam wieder näher und sagte: "Pass mal auf .. Das muss dir wirklich nicht peinlich sein. Du bist erst 15 und keine Schlampe, so wie Alisa." Ich drehte mich schnell um und sah ihn sauer an. "Wie hast du sie gerade genannt?" Er sah mich erschrocken an und ging einen Schritt zurück. "Hey hey .. Sie ist kein braves Mädchen. Sie hat es schon mit 14 hinter sich gebracht! Und seit dem sind noch sehr viele hinzugekommen!" Ich stand kurz davor ihm eine zu knallen. "Daniele, rede nicht so über sie!" "Aber es ist so. Frag sie doch, wie viele es inzwischen sind .. Und nur mal so .. Du wirst bloß nicht so, verstanden?!" Ich schüttelte enttäuscht den Kopf und schubste ihn weg. "Wie kannst du nur sowas sagen? Sie ist ein normales Mädchen.." "Das inzwischen ziemlich viele Erfahrungen gesammelt hat, Schatz. Hör mal .. So wie sie wirst du bestimmt nicht. Oder?" Ich schüttelte wieder den Kopf und ging an ihm vorbei. "Daniele, tust du mir einen Gefallen?" Er nickte. "Können wir bitte nicht mehr über dieses Thema reden? Dieses Thema macht mir immer wieder auf's Neue Amgst .." Wieder nickte er und nahm mich herzlich in den Arm.
Donnerstag, 24. Januar 2013
#Kapitel 29#
"Pass mal auf, Babe. So etwas darf nicht so oft vorkommen. Zum Einen bist du ein Mädchen, das heißt, dass du weniger als wir Jungs erträgst. Und zum Anderen mache ich mir ja auch Sorgen. Ich weiß, dass wir erst seit heute zusammen sind, aber ich will dich auch nicht wieder verlieren." Seine Augen füllten sich so langsam mit Tränen und auch meine Augen wurde feucht. "Scht, Daniele. Hör auf zu weinen. Ich hatte aber einfach keine leichte Zeit und deshalb habe ich damit angefangen. Ich weiß selber, dass mir das nicht gut tut, ok?" Er nickte und legte seine Hände auf meine Wangen. "Ich liebe dich." "Und ich liebe dich." Wir küssten uns kurz und dann gingen wir wieder in sein Zimmer und legten uns ins Bett. Inzwischen war es 22 Uhr. Wir lagen aneinander gekuschelt im Bett und immer wieder hatte ich das Gefühl, dass ich mich wieder übergeben müsste. Dani sah es mir auch an und zog mich immer näher zu sich. Ich wurde langsam immer müder und schon war ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen wurde ich von einem sanften Kuss auf meiner Backe geweckt. Ich öffnete vorsichtig meine Augen und schaute in die Augen meines tollen Freundes. "Guten Morgen." "Ja, guten Morgen." Er räusperte sich und grinste mich an. "Okey, was ist los?" "Ehm, nun ja .. Wir können das nicht mehr wirklich 'Morgen' nennen. Wir haben fast 12 Uhr, Schatz." Ich riss meine Augen auf und schaute zum Fenster. Die Sonne knallte in sein Zimmer und schien direkt auf den Spiegel. Ich setzte mich langsam auf und streckte mich. "Na, hast du heute auch mal 'nen Kater?" Ich schüttelte kichernd den Kopf und sagte ernst: "Nochmals sorry, dass ich gestern so scheiße war. Ich wusste nicht, was ich tat und .." Er unterbrach mich mit einem Kuss und lächelte mich dann an. "Wir vergessen das, aber nur, wenn du mir versprichst, dass du aufhörst. Auch ich gebe mir Mühe damit aufzuhören und vielleicht auch ein besserer Mensch zu werden." Ich küsste ihn, er erwiderte und der Kuss war lang und leidenschaftlich. Zwischendurch spürte ich sein Lächeln an meinen Lippen und auch, wie er mir öfters in den Mund hauchte. "Ich liebe dich, Babe." "Ich dich auch." Wir stiegen aus dem Bett und liefen runter in die Küche. Wir machten uns Müsli und dann sah ich den Kalender. "Moment, hatten wir nicht heute Schule?" Er schüttelte den Kopf und ich atmete erleichtert aus. "Sag mal, wie kommt's eigentlich, dass du dich in ein 15-jähriges Mädchen verliebst, obwohl du 17 bist?" "Alter ist nur eine Zahl, Baby. Und ich habe es mir ja auch nicht ausgesucht ;)." Wir aßen zu Ende und gingen dann wieder hoch ins Zimmer. "Shit, habe ich etwa schon wieder so geschlafen?" Er nickte und lachte. "Man, man .. Jetzt muss ich andere Sachen anziehen!" Er lachte und ich zeigte ihm das Bad:D. "Jaja, ich bin ja schon weg." Er ging rein und ich versuchte mich so schnell wie nur möglich umzuziehen. Ich hörte plötzlich ein leises Knirschen und drehte mich aus Reflex zur Tür. "Schatz, was soll das?" "Uh, heiße Unterwäsche." Ich spürte die Röte in meinem Gesicht und mir wurde plötzlich ganz heiß. Er kam näher und legte seine eiskalten Hände an meine Hüfte. "Ui, kalt bist du." Er grinste mich an, küsste mich kurz und ging dann wieder raus. 'Gott, war das gerade peinlich!'
Am nächsten Morgen wurde ich von einem sanften Kuss auf meiner Backe geweckt. Ich öffnete vorsichtig meine Augen und schaute in die Augen meines tollen Freundes. "Guten Morgen." "Ja, guten Morgen." Er räusperte sich und grinste mich an. "Okey, was ist los?" "Ehm, nun ja .. Wir können das nicht mehr wirklich 'Morgen' nennen. Wir haben fast 12 Uhr, Schatz." Ich riss meine Augen auf und schaute zum Fenster. Die Sonne knallte in sein Zimmer und schien direkt auf den Spiegel. Ich setzte mich langsam auf und streckte mich. "Na, hast du heute auch mal 'nen Kater?" Ich schüttelte kichernd den Kopf und sagte ernst: "Nochmals sorry, dass ich gestern so scheiße war. Ich wusste nicht, was ich tat und .." Er unterbrach mich mit einem Kuss und lächelte mich dann an. "Wir vergessen das, aber nur, wenn du mir versprichst, dass du aufhörst. Auch ich gebe mir Mühe damit aufzuhören und vielleicht auch ein besserer Mensch zu werden." Ich küsste ihn, er erwiderte und der Kuss war lang und leidenschaftlich. Zwischendurch spürte ich sein Lächeln an meinen Lippen und auch, wie er mir öfters in den Mund hauchte. "Ich liebe dich, Babe." "Ich dich auch." Wir stiegen aus dem Bett und liefen runter in die Küche. Wir machten uns Müsli und dann sah ich den Kalender. "Moment, hatten wir nicht heute Schule?" Er schüttelte den Kopf und ich atmete erleichtert aus. "Sag mal, wie kommt's eigentlich, dass du dich in ein 15-jähriges Mädchen verliebst, obwohl du 17 bist?" "Alter ist nur eine Zahl, Baby. Und ich habe es mir ja auch nicht ausgesucht ;)." Wir aßen zu Ende und gingen dann wieder hoch ins Zimmer. "Shit, habe ich etwa schon wieder so geschlafen?" Er nickte und lachte. "Man, man .. Jetzt muss ich andere Sachen anziehen!" Er lachte und ich zeigte ihm das Bad:D. "Jaja, ich bin ja schon weg." Er ging rein und ich versuchte mich so schnell wie nur möglich umzuziehen. Ich hörte plötzlich ein leises Knirschen und drehte mich aus Reflex zur Tür. "Schatz, was soll das?" "Uh, heiße Unterwäsche." Ich spürte die Röte in meinem Gesicht und mir wurde plötzlich ganz heiß. Er kam näher und legte seine eiskalten Hände an meine Hüfte. "Ui, kalt bist du." Er grinste mich an, küsste mich kurz und ging dann wieder raus. 'Gott, war das gerade peinlich!'
Mittwoch, 23. Januar 2013
#Kapitel 28#
Ich sah ihm noch hinterher, aber er war so schnell weg und knallte die Tür hinter sich zu. 'Ehm, was sollt das jetzt?' Ich lag immer noch im Bett und wartete. Nach ca. 5 Minuten kam er wieder ins Zimmer und hatte etwas hinter seinem Rücken versteckt. Ich hob eine Augenbraue und schon zog er 2 Rotwein-Flaschen und eine Sektflasche hervor. Ich quiekte und klatschte wie eine Tusse in die Hände. "Ganz ruhig, Süße." Er setzte sich neben mich und reichte mir eine Rotwein-Flasche. "Ich muss noch schnell Gläser holen." "Musst du nicht. Ich trinke lieber aus der Flasche." Er sah mich komisch an, aber zuckte nur mit den Schultern. Er holte einen Korkenzieher aus seiner Hosentasche und öffnete die Flaschen. Wir stießen mit de Flaschen an und er sagte: "Auf dich. Nochmal alles Gute, mein Schatz." Ich kicherte und trank sofort einen Schluck. "Aaah, tut das gut. Das habe ich gebraucht. Danke, Dani." Er grinste nur und nahm einen großen Schluck aus seiner Flasche. Dann stellten wir beide die Flaschen neben das Bett und er legte sich zu mir. Ich kuschelte mich an seine Brust und musste plötzlich an Alisa denken. 'Wenn sie ihm nichts gesagt hätte, wären wir niemals zusammen gekommen.' Nicht mal 2 Minuten später musste ich wieder einen Schluck trinken. "Lawi, es ist nicht gut, wenn du so viel und so schnell trinkst." "Man, mach dir doch keine Sorgen. Ich brauche das jetzt einfach. Schließlich gibt es was zu feiern", sagte ich und zwinkerte dabei. Er sah mir nur zu, wie ich noch einen, noch 2, noch 3 Schlücke aus der Flasche trank. Irgendwann spürte ich schon, dass es in meiner Kehle brannte, aber mir war das egal. "Schatz, du bist total rot. Hör auf bitte." Ich schüttelte nur den Kopf und trank weiter. Ich reichte ihm meine Flasche und gab ihm ein Zeichen, dass er auch trinken sollte. Er schüttelte nur den Kopf. "Man, du bist doch so mutig! Ich will nicht alleine trinken, Süßer." Ich sah mich unsicher an, nahm die Flasche und stellte sie auf diese andere Seite, wo ich nicht rankam. "Du bist grad mal 15 und willst dich besaufen?! Keiner ist mutig oder cool, wenn er viel trinkt. Hör jetzt auf, und lass uns einen anderen Film anschauen." Und schon war es soweit .. Ich stand so schnell wie möglich vom Bett auf, rannte ins Bad und übergab mich im Klo. Mir war total schwindlig und richtig schlecht. Irgendwann hörte ich Schritte hinter mir. Daniele nahm meine Haare hoch und hielt sie fest, während ich den Rest loswurde. Dann klappte ich den Deckel zu uns setzte mich drauf. "Alles in Ordnung?" Ich schüttelte den Kopf und fing an zu weinen. "Hey, scht. Es ist alles gut." Er nahm mich in den Arm und nuschelte: "Es tut mir leid. Ich weiß auch nicht, was *hicks* in mich gefahren ist. Ich bin einfach so glücklich und dann bin ich außer Kontrolle geraten." Er drückte mich vorsichtig weg und sah mir in die Augen.
Dienstag, 22. Januar 2013
#Kapitel 27#
"Was ist denn?" "Seit wann trinkst du bitte Alkohol? Du sagtest doch immer, dass du Alk nicht magst, Lawi." Ich sah auf den Boden, denn ich wollte ihm nicht erzählen, was der Grund war. Plötzlich spürte ich zwei Arme um mich schlingen, natürlich waren es Danis Arme. "Was ist denn los? Heute solltest du nicht so traurig schauen." Ich sah zu ihm hoch und sah in seine brauen Augen. "Er legte seine Hände auf meinen Hintern und sah mich traurig an. "Ich weiß nicht, wie ich es dir erklären soll .." "Hat dir jemand wehgetan?" Ich schüttelte kräftig den Kopf und sagte: "Ich hab deinetwegen angefangen zu trinken." Ich nahm seine Arme von mir und ging einen Schritt zurück. Dabei sah er mich schockiert an. "Ich habe schon seit längerem bemerkt, dass ich mich in dich verliebt habe. Und ich musste irgendwie damit klar kommen, dass du mich vielleicht niemals lieben wirst ..." Er war ganz still und sah mich mit einem 'Es-tut-mir-leid'-Blick an. "Hör auf so zu schauen!" "Aber meinetwegen trinkst du jetzt. Auch meinetwegen hast du angefangen zu rauchen, hab ich recht?" Ich nickte vorsichtig und dann legte er seine Hände an meine Wangen. "Schatz, hast du wirklich mit dem Rauchen angefangen, weil du dachtest, dass wir dich sonst ausschließen?" Wieder nickte ich und dachte dabei an Alisa. "Boah, es ist alles Alisas Schuld! Diese kleine ... Ihretwegen sinkst du jetzt vielleicht ab." Ich ging schnell einen Schritt zurück und sah ihn böse an. "Pass mal auf! Sie trägt keine Schuld. Sie war die Einzige, die mich überhaupt bei sich haben wollte. Sie hat mir geholfen, und ich bereue gar nichts, Daniele. Gar nichts!" Er nickte nur und kam wieder einen Schritt nach vorne. "Hör mal, Dani. Meine Eltern sind auch weg und sie sagen, ich soll nicht alleine zuhause bleiben. Kann ich nicht hier pennen?" "Klar, kannst du das! Wir holen noch schnell Sachen und dann machen wir es uns hier bei mir bequem, ok?" Ich nickte und schon verließen wir das Haus. Wir gingen zu mir, packten die wichtigsten Sachen ein und schon waren wir wieder bei meinem Freund (Wie toll sich das anhört :)). Wir gingen hoch auf sein Zimmer und ich legte meine Tasche dort ab. Wir schmissen uns auf's Bett und er fragte, ob wir einen Film anschauen wollten. Ich nickte und er griff nach einem Horrorfilm. 'Oh Gott! Das kann jetzt peinlich werden. Egal, ich reiße mich einfach zusammen.' Wir schauten und SAW 5 an und ich kuschelte mich an Dani, der mich nur hämisch angrinste. "Was ist?" "Ich weiß, dass du Angst hast!" "Stimmt nicht! Und jetzt pscht, ich will dem zuhören!" Er lachte nur und wir sahen uns in Ruhe den Film an. Als er zu ende war, schaltete Dani den Fernseher aus und sah mich wieder grinsend an. "Von wegen du hast keine Angst! Ich wette mit dir, dass ich morgen ganz viele blaue Flecken in die Schule tragen werde." Wir beide lachten und ich schmiss ein Kissen nach ihm. Er warf es wieder zurück und es knallte richtig in mein Gesicht. Wir lachten wieder und plötzlich lag er neben mir. "Bist du ein Vampir oder was?" "Wieso?" "Du warst urplötzlich hier! Also, raus mit der Sprache." Wieder lachten wir, als er aufhörte und schnell das Zimmer verließ.
Montag, 21. Januar 2013
#Kapitel 26#
Plötzlich griff er nach meiner Hand und ich zuckte leicht zusammen. "Hey, es ist alles okey, Süße." Ich lächelte und nickte. Dann gingen wir so rein und er küsste mich kurz. "So, viel Spaß dann noch. Wir sehen uns in der Pause." Ich nickte und dann verließ er das Zimmer. Ich ging grinsend zu meinem Platz und Alisa grinste ebenfalls wie ein Honigkuchenpferd. "Ich wusste es! Er liebt dich!" Ich lächelte sie an und umarmte sie. Innerlich dachte ich, mein Bauch würde jeden Moment explodieren, weil die Schmetterlinge überall rumflogen. 'Einfach das schönste Geschenk an meinem Geburtstag!' Dann kam unser Lehrer rein und schon begann der langweilige Schultag. Irgendwann war der Tag zu Ende, aber ich hatte eine schöne Stunde nachsitzen bekommen, weil ich 15 Minuten zu spät zur dritten Stunde kam. Ein Glück musste auch Alisa dableiben. Wir langweilten uns zu Tode, als plötzlich mittendrin ein Junge reinkam. Sofort schaute Alisa zur Tür und sie wurde knallrot im Gesicht. "Jetzt sag bloß, das ist der Typ vom letzten Mal", flüsterte ich ihr zu. Sie nickte, aber wand ihre Augen nicht von ihm ab. Ich kicherte leise, der Junge lief an uns vorbei und setzte sich hinter Alisa. Er legte seine Füße auf den Tisch und lehnte sich zurück. Der Lehrer sah ihn nur dumm an, aber sagte nichts. Ich sah, wie sich Alisa richtig beherrschen musste, als dann plötzlich ein Zettel von hinten auf ihren Tisch fiel. So ging das noch die restliche Stunde weiter .. Hin & zurück, hin & zurück .. Irgendwann waren wir erlöst und die zwei gingen ohne mich raus. Ich freute mich für sie und ging dann langsam zu Fuß nach Hause. Ich musste wieder über den Kuss von heute nachdenken. 'Ist das wirklich passiert? Verarscht er mich auch nicht? Liebt er mich tatsächlich oder ist das nur gespielt?' Je länger ich darüber nachdachte, desto unsicherer wurde ich. Ich kam Zuhause an und fand nur einen Zettel auf dem Küchentisch auf dem stand: 'Wir sind für 3 Tage weg. Dein Vater musste dringend nach München. Kevin ist diese drei Tage bei Katja. Such du dir auch jemanden und mach nichts kaputt. Haben dich lieb :*' Ich schmiss das Stück Papier weg und lief zum Kühlschrank. 'Fuck, nichts zum Trinken.' Ich lief dann leer nach oben und suchte nach meinen Packungen Zigaretten. Während ich rauchte, hockte ich vor'm Lappi und schrieb bisschen mit Alisa und dann kam Dani on. "Hey, Süße." "Hey, Schatz." "Ich hab ganz große Langeweile! Komm her!" Ich schrieb ihm ein kurzes 'ok' und schon schnappte ich mir eine Tasche, die ich mit irgendwas vollstopfte. Am wichtigsten war ja eine Kippenpackung und mein Handy. Schon lief ich mit den Schlüsseln los und klingelte bei ihm. Er machte mir grinsend die Tür auf und ließ mich rein. Er begrüßte mich mit einem langen Kuss und zog mich dann am Arm in sein Zimmer. "Sind deine Eltern auch nicht da?" "Nö, sie sind seit 1 Woche weg und sie kommen erst in 1 Woche. Ich hab ja noch zwei Brüder." "Wie heißen sie?" "Der ältere heißt Enrico und ist 19 und mein kleinerer heißt Luca und ist 10." Dann zog er mich an der Hüfte auf seinen Schoß und sah mich süß an. "Ehm, hast du etwas zu Trinken da?" "Nein, wir verdursten hier, siehst du das nicht?" Wir lachten und gingen in die Küche. "Was willst du denn? Wasser, O-Saft, Limo .." "Etwas mit Alk?" Er drehte seinen Kopf zu mir und sah mich schockiert an.
Sonntag, 20. Januar 2013
#Kapitel 25#
Ich mache jetzt einen kleinen Sprung.
Dann sind 2 Wochen vergangen. In diesen 2 Wochen bin ich zur Schule gegangen, habe mich mit Alisa getroffen und versucht Dani aus dem Weg zu gehen. Ich wollte einfach wissen, ob ich ihm wichtig bin. Ein paar Male hat er angerufen, aber ich ging nicht ran oder hab ihn weggedrückt. Meine Noten sind auch bissl gesunken, worüber sich meine Eltern so dermaßen aufgeregt haben. Ich hab auch noch so geraucht und getrunken, aber nur um mich besser zu fühlen. Hat funktioniert.
Also, ich bin an dem Tag aufgewacht. Mein erster Gedanke: 'Shit, ich hab heute Geburtstag!' Ich hatte keinen Bock, vorallem nicht, weil dann auch noch Schule war. Ich zog mich an, schminkte mich bisschen und ging genervt nach unten. "Morgen." "Oh, Spatz, guten Morgen." Meine Mutter kam zu mir, gab mir einen Kuss auf die Stirn, aber mehr kam nicht. 'Bin ich jetzt im falschen Film oder was?' Ich war sauer, weil sie nicht mehr zu sagen hatte. Ich schnappte mir einfach meine Tasche und ging zu Kevin. "Oh, hallo, Schwesterchen. Alles Gute zum Geburtstag. Na, wie fühlst du dich mit 15?" Ich sah ihn lächelnd an und nahm ihn in den Arm. "Naja, kein Unterschied, aber ich bin eh mies drauf. Du kannst mich nicht zufälligerweise zur Schule fahren, oder?" Er nickte und dann gingen wir runter zum Auto. "Tschüss, ich fahre Lawi in die Schule." Er machte die Tür zu und fuhr mich zur Schule. Ich sah noch Dani in den Bus einsteigen und schon waren wir da. "So, viel Spaß, Kleines." "Danke", brummte ich und stieg aus. Ich ging rein und schon kam mir Alisa entgegen und schrie: "Alles Gute, Lawinia!" "Scht, scht, das muss nicht jeder wissen, man!" Sie zuckte nur mit den Schultern und gab mir einen Kuss auf die Backe. "Da kommt ja schon Dani. Komm schon, heute kannst du ihn nicht ignorieren." "Wieso denn nicht?" "Er wird dir heute gratulieren und du wirst es zulassen!" Ich verdrehte die Augen und schön hörte ich hinter mir ein leises: "Alles Gute, Lawinia." Ich drehte mich um und sah ihm in die Augen. "Ehm, danke." "Wieso bist du mir aus dem Weg gegangen? Ich habe mir Sorgen gemacht!" Ich zuckte nur mit den Schultern, als er plötzlich meine Hände nahm. "Kann ich dich kurz sprechen?" Ich schaute zu Alisa, die nur grinste und wild nickte, also nickte auch ich. Er zog mich bisschen durch die Schule, bis wir fast alleine waren. "Also, was gibt's?" "Es tut mir leid. Ich hätte schon an dem Tag damit rausrücken sollen. Alisa hat mir auch gesagt, dass du dich womöglich in mich verliebt hast. Jetzt war ich die letzten Tage unsicher, weil du dich gar nicht gemeldet hast und alles .." Ich nickte nur und hörte ihm aufmerksam zu, während es in mir brodelte. "Und ja ..." Er hörte einfach auf zu reden und kam noch näher, und schon berührten sich unsere Lippen. Zuerst war er vorsichtig, bis ich erwiderte, dann wurde auch er 'mutiger' und der Kuss wurde leidenschaftlicher. Ich löste mich vorsichtig aus dem Kuss und sah ihm tief in die Augen. "Du bist einfach so süß, wenn du rot wirst." Ich lächelte und sah ihn dann fragend an. "Ich liebe dich. Als Alisa mir das sagte, habe ich darüber nachgedacht und dann ist mir das auch aufgefallen." Ich grinste nur noch und dann klingelte es. Wir liefen ins Klassenzimmer, aber ich wusste nicht, ob wir es den anderen sagen sollten.
#Kapitel 24#
Es war erst 15 Uhr und ich hatte keinen Plan, was ich hätte machen können. Ich dachte immer noch nur an ihn und machte mir Musik an. Es lief gerade 'Drunk in the morning', als ich plötzlich auch so eine Lust auf etwas zu Trinken bekam. Ich weiß, mit 14 ist sowas natürlich wieder mal schlecht, aber hey .. Es heißt doch immer Y.O.L.O! Deshalb schlich ich mich nach unten und zum Glück waren alle im Wohnzimmer. Ich suchte nach der Weinflasche. Dieser Wein sah nicht wie Wein aus, eher wie Kirschsaft oder etwas anderes. Ich nahm mir die noch halbvolle Flasche mit nach oben (natürlich leise) und pflanzte mich auf mein Bett. Ich trank nicht alle auf einmal, obwohl man den Alk gar nicht rausschmeckte. Ich ließ mir Zeit, aber bekam einen großen Schrecken, als es an meiner Zimmertür klopfte und Kevin in mein Zimmer kam. 'Können die mich etwa niemals in Ruhe lassen?' Ich wollte gerade noch die Flasche verstecken, aber es war zu spät und er sah mich total schockiert an. "Sag mal, was wird denn was, wenn es fertig ist?" "Siehst du doch! Los, sag es doch der Mama und dem Papa! Ich scheiß grad völlig drauf. Ich will doch nur, dass ihr mich mal alle in Ruhe lasst, verdammt nochmal!" Er sah mich noch schockierter an, nickte mit dem Kopf und ging rückwärts wieder raus. Ich wusste, dass ich vielleicht übertrieben hatte, aber ich wollte echt einfach nur meine Ruhe. *Gluck*, schon trank ich einen weiteren Schluck. Irgendwann war die Flasche natürlich leer und ich legte sie neben mein Bett. Es war 15:45 Uhr und ich hatte große Langeweile. Wieder hörte ich 'Drunk in the morning', aber dieses Mal konnte ich ja leider nichts mehr trinken. Ich ging wieder auf Facebook und besuchte Danis Profil. Ich mochte sein Profilbild, weil er da so süß und unschuldig aussah. Dann kam mir plötzlich wieder unsere erste Begegnung in den Sinn. Da war er ja so ein richtiger Badboy und heute habe ich ihn gesehen und konnte Verletzbarkeit in ihm sehen. Er hat sich irgendwie verändert, aber ich war mir nicht sicher, denn vielleicht wollte ich ihn nur so sehen und in Wirklichkeit war er gar nicht so. Mein Kopf tat schon richtig weh von diesen ganzen Gedanken. Vielleicht lag es auch am Wein, ich wusste es nicht. Aber mein Kopf wollte einfach nicht aufhören, deshalb hörte ich andere Musik. Diese Musik hörte ich nicht so oft, denn es war sowas wie Emomusik. Nein, ich war/bin kein Emo, aber diese Musik tat mir einfach gut und ich wusste, dass es auch Menschen gab, die mich verstehen. Dieser Mensch hieß Casper. Ih hörte alle seine Lieder durch und griff zur Flasche, bis mir auffiel, dass sie ja leer war. Ich hörte noch den ganzen Nachmittag diese Musik. Am Abend hatte ich keinen Hunger, deshalb ging ich nur schnell unter die Dusche und sprang ins Bett. Ich sah mir noch ein letztes Mal Danieles Bild an und klappte dann den Lappi zu. Ich war nicht müde, aber versuchte trotzdem zu schlafen. Ich schloss meine Augen, schaltete mein Gehirn und dachte dran, dass am nächsten Tag Wochenende war. Es war 21 Uhr und ich ging schon schlafen. Und endlich, ich konnte schlafen.
Samstag, 19. Januar 2013
#Kapitel 23#
Er kam auf dich zugerannt und schmiss dabei die Zigarette weg. "Lawinia. Es tut mir leid." "Was tut dir denn leid? Ich hatte halt das Gefühl, dass du mich hasst, und jetzt? Was mich aber auch ziemlich interessiert .. Hat die Alisa einfach alles gesagt?" Er nickte und sah mich dabei an. "Sie sagte, sie müsse mit mir reden. Ich hörte zu und fand das echt alles total süß. Deshalb wollte ich dich auch besuchen kommen. Aber wieder sagst du denn nichts?" Ich verstand nur noch Bahnhof. 'Hat sie ihm auch gesagt, dass ich mich eventuell in ihn verliebt habe?' Dieser Gedanke schwirrte in meinem Kopf. "Lawinia, jetzt sag doch mal was." Ich schüttelte den Kopf und rannte einfach weg. Ich musste sofort mit Alisa reden. Ich rannte zu ihr, klingelte und ein Glück machte sie sofort auf. "Hey, Süße." "Alisa, wieso weiß Dani, dass ich dachte, dass er mich hassen würde?! Hast du ihm auch gesagt, dass ich mich vielleicht in ihn verliebt habe?" Sie sah mich völlig entgeistert an. "Alisa, du hast mir versprochen, du lässt es meine Sache sein! Wieso hast du es ihm .." Ich war total fertig, deshalb konnte ich nicht weitersprechen. "Ich .. ehm .. Es tut mir leid. Aber er sagte, er fand es süß." "Also hast du ihm auch gesagt, dass ich ihn liebe?" Sie nickte vorsichtig und sah mich unsicher an. "Scheiße! Man, der liebt mich eh nicht! Was meinst du, warum ich wollte, dass du ihm nicht erzählst? Alisa, das .. Ach, vergiss es!" Ich rannte aus der Tür raus und rannte heulend zur Bushaltestelle. Dort ließ ich alles aus mir raus, ich weinte und schrie in den Himmel. Es tat einfach so weh, denn Alisa hatte es mir ja versprochen. Irgendwann wollte ich nach Hause, aber nicht weinend. Deshalb wischte ich die Tränen weg, steckte mir wieder die Kopfhörer in die Ohren und lief so nach Hause. Zuhause schmiss ich die Tür auf und rannte in mein Zimmer, bevor jemand was sagen konnte. 'Ich bin doch erst 14. In 2 Wochen zwar 15, aber trotzdem. Ich will nicht jetzt schon diese Probleme haben, man!' Immer noch hörte ich Musik und merkte nicht, dass Katja in mein Zimmer kam. "Hey, was ist denn?" Ich nahm die Inears raus und sah sie traurig an. "Hast du mit ihm geredet?" Ich nickte und spürte ein kleines Stechen in der Brust. Es tat wirklich weh. "Hat er gesagt, dass er dich nicht liebt?" "Nein, hat er nicht. Aber ich habe Alisa etwas anvertraut und sie hat es ihm gesagt. Ich kann ihm nicht mehr in die Augen schauen. Ich kann nicht mehr in seiner Nähe sein, ohne dass ich denke, dass er mich gleich auslacht oder so." Sie sah mich verzweifelt und bemitleidend an. Dann zog sie mich näher zu sich und nahm mich in den Arm. "Denk doch nicht sowas. Du weiß doch gar nicht, wie er darauf reagiert hat oder reagieren wird, wenn er dich sieht. Außerdem ist er ein Junge und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Er ist 17 und die haben meistens nur Scheiße im Kopf, glaub mir. Dein Bruder ist auch manchmal so." Ich nickte und löste mich aus ihren Armen. Dabei wischte ich mir die Tränen weg und setzte ein Lächeln auf. Auch Katja lächelte stand auf und ging aus dem Zimmer. Sofort verschwand mein Lächeln wieder und meine Gedanken waren nur noch bei ihm.
Freitag, 18. Januar 2013
#Kapitel 22#
Wir gingen ganz langsam runter und schon erkannte ich, dass meine Vermutung stimmte. Daniele stand tatsächlich vor der Tür und redete mit meiner Mutter. Katja ging ganz runter und meine Mutter fragte: "Oh, Katja. Wo ist Lawinia?" "Oben in ihrem Zimmer." Meine Mutter gab Dani ein Zeichen und schon ging er auf die Treppe zu. Ich rannte so schnell wie nur möglich die Stufen hoch und verkroch mich unter meiner Decke. Die Tür war offen und ich hörte ein leises Klopfen am Türrahmen. "Ja?" Er kam rein und setzte sich auf mein Bett neben mich. "Hey, Kleines. Wie geht's dir?" Ich zuckte nur mit den Schultern und hielt mir meinen Bauch. "Alisa hat schon gesagt, was los ist." Ich riss die Augen auf und hatte echt Schiss, dass sie ihm mehr erzählt hat als sie sollte. Er sah auf den Boden und dann sah er mich mit glänzenden Augen an. "Sag mal, hast du eigentlich Angst vor mir?" Ich schüttelte den Kopf. "Denkst du, dass ich dich hasse?" Das war das, was mir verriet, dass sie es ihm erzählt hat. Ich schaute ihn nicht mehr an, sondern schaute an ihm vorbei. "Lawi, denkst du das wirklich?" Ich rührte mich kein Stück und hoffte, dass er nicht weiter nachfragen würde. "Bitte, sag doch was. Ich weiß, dass mein Image beängstigend sein kann und, dass ich auch vielen Menschen rumhacke, aber ich hasse dich wirklich nicht." Ich schaute ihn immer noch nicht an. Nein, davor hatte ich zu große Angst. Irgendwann drehte er aber meinen Kopf so, dass ich in sein Gesicht schauen MUSSTE. "Du weinst ja, Kleines. Aber wieso?" Ich nahm seine Hände und legte sie neben ihn. "Ich weiß es doch selber nicht! Es geht mir auch nicht so gut und deshalb möchte ich, dass du bitte gehst. Ich will mich ausruhen. Tut mir leid." Er sah mich entsetzt an und stand auf. Er stand mit dem Rücken zu mir und sagte: "Ich weiß, ich bin ein Badboy, aber auch Badboys können Gefühle haben." Mit diesem Satz verließ er mein Zimmer und ich hörte noch, wie er die Haustür zuknallte. Jetzt kamen die Tränen, die ich versucht hatte zu unterdrücken. 'Was hatte ich da gerade getan? Ich dachte, ich wollte, dass er mich mag.' Ich kletterte wieder aus meinem Bett und lief die Treppen runter in die Küche. Gleich fing meine Mutter an zu schreien: "Hat dieser Junge keine Manieren?! Knallt auch noch einfach die Tür zu, so eine Frechheit!" "Mama, lass ihn! Er war wenigstens so nett und hat mich besucht." Sie sagte gar nichts mehr, deshalb nahm ich mir die Schlüssel, zog meine Vans an und schrie noch: "Ich gehe raus spazieren! Wenn was ist, ich hab mein Handy dabei." Ich knallte die Tür zu und steckte mir die Kopfhörer in die Ohren. Ich lief nur zwei Kreuzungen weiter und schon sah ich Dani, wie er an einer Wand lehnte und rauchte. Die Art zu Stehen erinnerte mich daran, als er über Robin gelabbert hat. Ich wollte umdrehen, aber er hatte mich schon gesehen und rief: "Lawinia, bleib mal bitte stehen!"
Donnerstag, 17. Januar 2013
#Kapitel 21#
Ich sah sie leicht ängstlich an, denn dieser Blick machte echt ein wenig Angst. "Okey, pass auf. Ich weiß zwar nicht, ob ihr wirklich so perfekt zusammen passen würdet, trotzdem will ich dir helfen." "Nein, nicht helfen. Ich will jetzt erstmal Abstand zu ihm halten und schauen, ob es wirklich 'Liebe' oder so ist, Alisa." Sie nickte und lächelte mich süß an. "Aber du, meine Mutter weiß nicht, dass ich weg bin. Ich gehe dann jetzt Heim. Wir schreiben noch und dann schauen wir, was daraus wird, Süße." Ich nickte und begleitete sie noch zur Tür. "Tschüss, Frau Mosser. Ich muss dann wieder nach Hause." "Tschüss, Alisa." Wir umarmten uns noch und schon lief sie los. Ich setzte mich zu meiner Mutter, Kevin und Katja in die Küche und fragte nach etwas zu Essen. "Ach, hast du doch hunger?" Ich nickte und Mama gab mir schon einen Teller Rührei. Ich verschlang es wirklich und alle schauten mich nur total gestört an. "Schatz, iss mal langsamer!" Ich schüttelte den Kopf und knappe 10 Minuten später war ich schon fertig. "Hat's wenigstens geschmeckt?" Ich nickte und lachte. Dann räumte ich noch meinen Teller weg und fragte Katja, ob sie mal mit mir mitkommen könnte. Sie willigte ein und begleitete mich in mein Zimmer. "Was denn los?" Ich konnte ihr immer alles erzählen. Sie war echt nett zu mir und half mir auch oft. Sie ist auch hierher gezogen, als wir umgezogen sind, weil sie bei Kevin bleiben wollte, aber nicht mit einziehen wollte. "Woran hast du erkannt, dass du meinen Bruder liebst oder in ihn verliebt warst?" "Ehm, nun ja. Ich hab halt ziemlich oft oder sogar immer an ihn gedacht. Ich hab so oft wie möglich versucht bei ihm zu sein. Ich hätte sogar für ihn verändert. Aber wieso? Bist du etwa verliebt?" Ich nickte und sah verlegen auf den Boden. "Wie süß. Schon mit 14 verliebt. Ja, das kenne ich noch. Aber wer ist denn der Junge?" "Ehm, es ist ein Junge namens Daniele." Sie riss ihre Augen auf und sah mich todernst an. "Von diesem Jungen habe ich echt vieles und nicht gutes gehört. Bist du dir denn sicher bei der Sache, Lawi?" Ich nickte und sah sie traurig an. "Hey, nicht weinen. Es ist nur so. Dieser Junge ist vielleicht nicht der beste Umgang für dich. Kevin hat mir schon bisschen erzählt wegen der Clique und so." Ich nickte und ließ eine Träne mein Augen verlassen. Katja nahm mich in den Arm und ich fing richtig an zu weinen. "Scht, es ist alles gut. Wenn du dir sicher wegen deinen Gefühlen bist, dann soll dich sein Image nicht aufhalten. Aber pass trotzdem auf dich auf, Süße. Du bist erst 14 und er ist 17! Das musst du wirklich gut bedenken." "Ja, aber ich werde doch schon in 2 Wochen 15. Und er ist er vor kurzem 17 geworden." Sie nickte und sah mich verständnisvoll an. "Okey, komm, wir gehen wieder .." *Ding Dong* Das war unsere Hausklingel. 'Hat Alisa was vergessen oder wer ist das?' Katja und ich gingen langsam die Treppe runter und ich konnte nicht fassen, wessen Stimme ich von unten hörte.
#Kapitel 20#
Ich träumte dann zum Glück nichts mehr. So gegen 11 Uhr wurde ich von Kevin und Katja geweckt. Sie ist zu uns gekommen und sie haben mich geweckt, um nach mir zu sehen. Ich fand das süß von ihnen. Dann konnte ich auch nicht mehr schlafen. Ich zog mich in Hausklamotten (Jogginghose und Schlabbershirt) an und ging so runter. "Oh, Morgen, Spatz." "Morgen. Ich hab keinen Hunger. Ich nehme mir nur einen Apfel und gehe wieder hoch." Ich nahm mir einen und lief die Treppen wieder hoch. Oben schaute ich auf mein Handy und hatte eine SMS von Alisa. "Hallo, Maus:* Was denn los? Wieso nicht in der Schule? Love you<3" Ich schrieb ihr schnell zurück: "Heey<3 Ich habe Fieber und mir geht's einfach nicht gut. Too<3" Dann legte ich mein Handy wieder weg und überlegte, was ich machen könnte. Da es mir nicht so gut ging, durfte ich auch nicht raus. Also schmiss ich den Laptop an und schrieb mit einer alten Freundin von mir, die im Unterricht saß. "Hey, Süße." "Hey." "Warf ich was fragen?" "Ja." "Woran erkennt man, dass man verliebt ist?" Als ich das schrieb, kam keine Antwort mehr zurück, sondern sie ging einfach off. 'Wow, dankeschön. Wenn die jetzt sauer ist, nur weil ich wegziehen musste, hat sie Pech gehabt!' Ich war echt sauer und klappte den Laptop wieder zu. Ich schaute auf die Uhr und es war erst halb 12. 'Toll, Alisa sitzt noch bis um 13 Uhr in der Schule fest. Ich schaute wieder auf mein Phone und hatte wieder eine SMS. "Süße, ich bin gleich da:*" Ich war echt geflasht von der SMS. Ich dachte mir nur: 'Die kann doch nicht einfach aus dem Unterricht wegen mir abhauen!' Ich starrte die ganze Zeit auf mein Handy, als es plötzlich klingelte. Ich ging runter und sah, wie meine Mutter die Tür öffnete und hörte Alisas Stimme. "Lawinia! Alisa ist da." Ich ging zur Tür und nahm sie in den Arm. "Was machst du denn hier? Du hast doch noch Unterricht!" "Na und? Ist doch scheißegal. Die Klasse sagt schon, dass ich mich abholen hab lassen. Darf ich rein kommen?" Ich nickte und zog sie in mein Zimmer. "Okey, was hast du wirklich?" "Ich hatte echt Fieber und Kopfschmerzen und alles. Aber jetzt geht es mir besser." Sie lächelte und sah mich mit ihren großen Augen an. "Du strahlst so, Lawi. Ist was passiert?" "Hmm. Ich weiß nicht wirklich, ob es gut für mich ist, aber ich finde es tut gut." Sie sah mich fragend an, nahm meine Arme und fuchtelte mit ihnen rum. "Erzähl mir, was los ist!" Ich sah runter auf den Boden und spürte, wie ich langsam rot wurde. "Bist du etwa verknallt? Mädchen, wer ist es?!" "Ich glaube jedenfalls, dass es so ist. Ich glaube, dass ich ..." Sie öffnete ihre Augen weiter und ich sprach es aus. "Es ist Daniele." Und schon verschwand ihr Lächeln wieder. "Was ist, Alisa?" Ich ließ meine Arme runter und sah mich ernst an. "Bist du sicher, dass es Dani ist? Der ist doch voll gemein zu dir, oder nicht?" Ich nickte und lächelte leicht. "Ich glaube, genau das ist das, was mich soweit gebracht hat .. Ich weiß es auch nicht." Dann fing sie wieder an zu lächeln, aber ich hatte keine Ahnung wieso.
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PS: Danke für mehr als 1000 Aufrufe *-* Ihr seit echt toll! Lasst doch auch mal einen Kommentar oder so da, damit ich weiß, was ich verändern könnte, oder wie ihr sie findet, Negromies:*
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Mittwoch, 16. Januar 2013
#Kapitel 19#
Aber es dauerte nicht lange und schon setzte ich mich wieder auf. Ich machte den Laptop wieder auf und schaute mir drauf die Bilder von meinen alten Freunden an. Sie fehlten mir wirklich. Plötzlich fiel mir auch wieder ein, dass ich doch Alisa anrufen wollte. Sofort wählte ich erneut ihre Nummer und schon ging sie ran. "Hey, na endlich, man! Hast du echt erst jetzt meine Nachricht gelesen?" "Ja.." Ich merkte selber, dass ich das nicht gerade sehr glücklich sagte, deshalb versuchte ich es mit einem nachkommenden Lachen zu überdecken. "Okey, Lawi. Also, der Jungs heißt Niklas. Der ist echt heiß und süß und ich hab so richtig gelacht mit ihm beim Nachsitzen, denn die Lehrerin hat ja kurz das Zimmer verlassen und in der Zeit haben wir gelabbert und 'Wahrheit oder Pflicht' gespielt. Es war echt lustig." Sie redete noch sehr viel und erzählte viel über den Jungen, aber ich war inzwischen wieder in Gedanken bei Dani. "Lawinia? Halloooo?!" "Sorry, was?" "Dankeschön, dass du mir so toll zuhörst, Süße. Was ist denn los?" "Weiß auch nicht. Ich bin müde. Ich glaube, ich gehe heute früher ins Bett. Gute Nacht, Alisa." "Gute Nacht, bis morgen." Wir legten auf und ich schmiss das Telefon neben mich. Mich regte das echt so auf, aber das Gute war, dass am nächsten Tag schon Freitag war. Ich musste Daniele nur den ganzen Tag aus dem Weg gehen und am Wochenende geht das sowieso total leicht. Ich zog mich noch schnell an und machte meine Haare zu einem 'High Bun' hoch. Dann ging ich noch runter, holte mir eine warme Milch, gab meinen Eltern noch einen 'Gute-Nacht-Kuss' und verschwand in mein Zimmer. Kevin war nicht mehr da, weil er bei seiner Freundin Katja schlafen wollte. Ich legte mich hin, steckte mir die Kopfhörer in die Ohren und hörte laut Musik. Irgendwann schlief ich dann auch ein. In der Nacht träumte ich, dass Robin und Daniele sich prügelten und dass Daniele dabei schwer verletzt wurde. Alisa war dabei, aber lachte ihn nur aus.Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich schreckliche Kopf-und Halsschmerzen. Meine Mama kam wieder Mal reingestürmt und schrie: "Wach auf, Lawinia! Du musst heute zur Schule. Danach hast du doch Wochenende!" Sie riss mir die Decke weg und grinste mich erst an, aber plötzlich veränderte sich ihre Miene. "Was ist denn, Mama?" "Spatz, du siehst ja gar nicht gut aus. Geht es dir nicht gut?" Ich schüttelte den Kopf und hielt mir den Bauch. "Bauchschmerzen?" "Ja, und auch Kopfschmerzen. Darf ich nicht Zuhause bleiben?" "Doch, natürlich. Du siehst auch gar nicht gut aus. Ich gehe runter und hole dir eine Schmerztablette. Leg dich weiter hin und ruh' dich aus." Ich nickte und zog die Decke wieder über meinen Kopf. Sie brachte mir die Tablette und ein Glas Wasser und hatte auch ein Fiebertermometer dabei. "Kriegst du vielleicht die Grippe? Du hast schließlich 39°C Fieber. Sollen wir zum Arzt?" Ich schüttelte den Kopf und bat sie zu gehen. Sie ging auch und ich trank mein Wasser mit der Tablette. Irgendwann bin ich auch schon wieder eingeschlafen.
Dienstag, 15. Januar 2013
#Kapitel 18#
Dann standen wir hinter einem fetten Baum. "Was ist dein Problem, Lawinia?" "Was wohl?! Du langweilst mit dem Robin! Ich stehe nicht auf den Assi und er bestimmt auch nicht auf mich!" "Wow, wow .. Chill mal, Mädchen! Ich hab doch nur Spaß gemacht. Brauchst nicht gleich so zickig zu werden!" Er ließ mich einfach dort stehen und ging zu seinen Kumpels zurück. Ich war nicht sauer auf ihn, dass er so gemein war, sondern traurig, weil ich nicht verstand, wieso er so zu mir war. 'Wieso hasst er mich nur so?' Ich ging auch zurück und die Jungs sahen mich alle komisch an. "Leute, sorry. Aber ich geh Heim. Ich bin müde und würde mich gerne ausruhen. Ciao." Ich umarmte noch alle außer Daniele, der mich ein wenig traurig anschaute. "Was ist?" "Krieg ich auch eine?" Ich ging einfach, besser gesagt rannte ich nach Hause. Zuhause ging ich in Kevins Zimmer und sah ihm bei Zocken zu. "Hey, Kleines. Na, wie war's?" "Lustig, aber irgendwann hatte ich keinen Bock mehr." Kevin sagte nichts mehr und zockte ruhig weiter. Ich wollte gerade rausgehen, als er noch fragte: "Habt ihr geraucht und gesoffen? Und jetzt sag nicht nein! Ich rieche es doch." "Ich hab nur geraucht, ich schwöre es! Aber die Jungs haben noch gesoffen und alles." Er sagte wieder nichts, als verließ ich das Zimmer und ging schnell duschen. Unter dusche dachte ich darüber nach, wieso ich heute Nachmittag traurig war, als er so fies war. Ich malte mir mehrere Möglichkeiten aus .. Aber eine blieb in meinem Kopf hängen. 'Kann es sein, dass ich mich etwas in Dani verguckt habe?' Als ich fertig war, musste ich immer noch daran denken. Ich föhnte meine Haare, als meine Mutter rein kam. "Oh, hallo, Mama." "Hallo, Spatz. Ist alles in Ordnung?" "Ja, wieso nicht?" Sie kam näher zu mir und nahm mich in den Arm. "Wenn was ist, komm einfach zu mir." "Was soll denn sein?" "Naja, meistens, wenn es dir nicht so gut geht, duschst du knapp eine halbe Stunde. Also, was los?" Ich schüttelte nur den Kopf und schaltete den Föhn wieder ein. Zum Glück verließ sie dann wieder das Zimmer und ich war endlich wieder alleine. Ich setzte mich auf mein Bett und starrte die Wand an. Ich schnappte mir meinen Laptop und ging auf Facebook. Ich hatte 2 Nachrichten. Eine von Alisa und eine von Daniele. Natürlich las ich mir erst Alisas durch: "Hey, Süße. Ich wollte das nicht vor den anderen sagen, aber ich musste heute mit einem richtig süßen Typen nachsitzen. Ich brauche auch deine Hilfe wegen ihm .. Ruf mich sofort an, wenn du das liest!<3" Ich nahm gerade das Telefon in die Hand, als ich eine weitere Nachricht bekam, aber noch eine von Dani. Ich seufzte kurz, denn ich wollte eigentlich nicht mit ihm schreiben. Ich überlegte mir, ob ich vielleicht eine Zeit lang den Kontakt abbrechen sollte, um herauszufinden, ob ich mich doch in ihn verliebt hatte. Deshalb klappte ich einfach den Laptop zu und legte mich hin.
#Kapitel 17#
Ich sagte noch schnell meinem Vater und meinem Bruder Bescheid, dass wir raus gehen und schon waren wir weg. Kaum hatte ich die Tür zu gemacht, zog Daniele eine Zigarette aus seiner Hosentasche. "Warte, man! Mein Vater könnte uns noch sehen. Komm, wir gehen da hinter." Er steckte sie wieder ein und verdrehte die Augen. Dann waren wir an einer Ecke und dann rauchte er die Kippe. Auch ich nahm eine aus seiner Schachtel und doch hörten wir schon Gelächter. Es klang nach Mitch & Robin. Sie kamen näher und auch Daniele wollte ihnen entgegen gehen. Dann sahen sie sich und machten einen Handschlag. Ich stand nur daneben, bis Robin kam und mich umarmte. Mir war das ein klein wenig unangenehm. Daniele starrte uns nur an und dann drücke ich Robin vorsichtig weg. Mitch hatte seine Shisha dabei, das heißt, dass sie vorhatten wieder zu kiffen. Sie setzten sich alle auf den Boden, aber ich wollte das nicht. Ich hielt mich zurück, aber setzte mich auch daneben. Dani schaute mich immer wieder an .. Ich dachte, er hoffe, dass ich auch mitmachen würde, aber Shisha fand ich nicht so gut. Irgendwann hatten die Jungs auch keinen Bock mehr. Wir liefen zu viert noch durch die Straßen, als uns plötzlich Alisa entgegen kam. "Na, wie war das Nachsitzen?" "Wie sonst auch immer .. Langweilig .. Der Lehrer war halt wieder eine Zeit lang nicht da." Ich nickte nur und schon musste sie wieder weg. Wir gingen zu viert noch ein wenig rum, als wir einen weiteren ihrer Kumpel getroffen haben. Mich langweilte es, dass wir überall irgendjemanden trafen. Daniele fragte ihn nach Alk und ich tat so, als würde ich total 'begeistert' sein. Sie bekamen eine Flasche Vodka und eine Flasche Fanta mit. Man soll Vodka ja nicht pur trinken. Wieder liefen wir weiter und hielten dann beim Spielplatz an, auf dem auch Alisa und ich am Tag zuvor waren. Sie tranken ich bisschen voll und fingen an dumme Sachen zu labbern. Plötzlich fragte Daniele Robin: "Hey, du stehst doch auf Lawi, hab ich recht?" Man sah Robin an, wie er langsam sauer wurde und schrie: "Nein man! Die ist gar nicht mein Typ. Wieso denkst du das, Diggah?" Daniele grinste nur dumm und sah mich dann an. "Lawinia, willst du was von dem Typen?" Ich schüttelte hektisch den Kopf und machte eine abwertende Handbewegung. Daniele lachte nur und trank weiter aus der Flasche. Irgendwann war die Flasche leer und ich sah den Jungs dabei zu, wie sie versuchten zur Bank zu laufen, um sich zu setzen. "Daniele, du bist heute mit Kopfschmerzen aufgestanden nd hast mich angemault, dass du eine Kater hattest. Jetzt säufst du wieder?! Du hälst nicht viel aus." Daraufhin lachten alle, außer natürlich Daniele. Der sah mich nur giftig an und zog mich am Arm hinter einen Baum. Ei wenig Angst hatte ich schon, aber ich durfte es nicht zeigen.
Sonntag, 13. Januar 2013
#Kapitel 16#
In der Schule ist nichts besonderes passiert. Inga hatte mich nur wieder mal ignoriert, die Lehrer fingen an mich anzumaulen, weil ich Hausaufgaben & den ganzen Mist vergessen hatte und in den Pausen war ich immer bei Alisa & den Jungs. Ich musste heute alleine nach Hause fahren, weil Alisa nachsitzen musste. Ich wurde ja schon von Inga deswegen gewarnt, aber was sollte man machen. Ich stieg in den Bus ein und auch Daniele kam kurz vor Abfahrt angerannt. Er kam zu mir hinter und setzte sich neben mich. "Na, explodiert dein Kopf immer noch fast?" "Haha, wie lustig. Ist zum Glück wieder weg. Hab im Unterricht bisschen geschlafen, deshalb geht's mir jetzt besser. Muss Alisa wieder mal nachsitzen?" Ich nickte und dann waren wir auf dem Weg nach Hause. Unterwegs redeten wir nicht mehr. Erst als wir ausstiegen, brachte ich etwas raus. "Hast du Lust noch ein wenig zu mir zu kommen? Wir könnten uns einen Film anschauen oder so. Du machst ja eh keine Hausis." "Klar, aber nur, wenn ich den Film aussuchen darf." Mir wurde ein bisschen mulmig, aber ich stimmte zu. Wir kamen bei mir an und wir begrüßten meinen Vater. "Hallo. Wer ist denn der junge Mann?" "Mein Name ist Daniele. Ich bin ein guter Kumpel von Lawi." Mein Vater schaute ihn von oben bis unten an, aber sagte nichts. "Okey. Was wollt ihr hier machen?" "Einen Film anschauen. Wo sind die DVDs, Paps?" "Hinter dem Fernseher ist die Kommode. Dort müssten sie sein." Daniele kniete sich vor die DVDs und suchte sich einen Horrorfilm raus. "Wie wäre es mit Final Destination 2?" Ich bekam jetzt schon Gänsehaut und Angst, aber die wollte ich mir nicht anmerken lassen. Also nickte ich und ging mit ihm nach oben in mein Zimmer. "Echt große Hütte. Habt ihr Geld?" "Nein, wir bezahlen alles mit Steinen. Dumm oder so?" Wir lachten und er steckte die DVD in den Player rein. Ich machte bisschen Platz auf meinem großen Bett und schmiss ein paar Kissen drauf, damit es gemütlicher war. Er lächelte mich an und setzte sich drauf. Erst 5 Minuten sind vom Film vergangen und ich dachte inzwischen, dass ich jeden Moment vor Schreck sterbe. Ich schnappte mir ein Kissen, zog die Knie an mich ran und klammerte das Kissen mit meinen Fingernägeln fest. Irgendwann merkte ich nicht mehr was ich tat und ich klammerte mich an Danis Arm. Der schaute mich nur amüsant an und sagte: "Na, wohl doch nicht ganz so taff, was?" Ich gab nur ein 'Pah' von mir und zeigte ihm die Zunge. Ich versteckte mich immer mehr hinter seinem muskulösen Arm und sein Grinsen wurde ebenso breiter. Irgendwann war dann auch endlich der Film fertig und Daniele stand auf und öffnete mein Fenster. "Du willst jetzt nicht ernsthaft hier drinnen rauchen, oder?" "Doch, Problem?" "Ja! Mein Vater ist da. Wenn er das sieht, schmeißt er dich hochkantig raus und verbietet mir auch noch den Umgang mit euch allen! Das will ich nicht unbedingt, Dani." Er lachte nur, schloss das Fenster wieder und ging in mein Badezimmer. 'Oh man, wie kam ich eigentlich dazu, ihn in mein Haus einzuladen? Das sieht mir gar nicht ähnlich!' Dann kam er wieder raus und fragte, ob ich noch Lust hätte mit ihm raus zu gehen und rumzulaufen. Ich stimmte zu und wir gingen runter.
#Kapitel 15#
Am nächsten Morgen klingelte mein Wecker. Ich hatte null Bock aufzustehen, also schmiss ich den Wecker gegen die Wand und wartete, dass meine Mutter hochkommt und mich anschreit. Ich hab nie wirklich Ärger von meinen Eltern gekriegt, aber jetzt ist es halt so .. Und ich fand es auch gut, denn ich wollte nicht immer hilflos sein. Plötzlich kam mein Bruder in mein Zimmer und schaute mich traurig an. "Morgen, was los?" "Wieso veränderst du dich? Nur weil sie dich nicht so nehmen würden wie du bist, oder was?" Ich setzte mich auf und gab ihm ein Zeichen, dass er sich neben mich setzen sollte. Ich konnte mit ihm über alles reden, also erzählte ich ihm ein bisschen was. "Ja, du hast Recht, Kevin. Aber ich will auch nicht immer das brave Mädchen sein. Ich habe es satt immer das hilflose Mädchen zu sein, verstehst du das nicht?" "Deshalb musst du trinken und rauchen oder was?" Ich riss meine Augen auf, denn ich hatte ihm ja nichts erzählt. "Was re-redest du denn d-da?", stotterte ich nervös. "Ach lüg' mich nicht an! Ich weiß, dass das keine Engel sind, vielleicht sind die sogar kriminell!" "Moment, jetzt gehst du echt zu weit, Kevin! Sie sind nicht kriminell. Okey, sie sind nicht brav und lieb und das alles, aber sie haben ihren eigenen Kopf und ich finde das bewundernswert! Ich will auch so frei sein." Er sah mich enttäuscht an. "Bitte rutsch nicht ab! Du hättest zu viel zu verlieren, Kleines!" Er gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ mein Zimmer. 'Super .. Ich dachte, er würde mich verstehen. Das hat er schließlich früher auch immer.' Ich ging ins Bad, wusch mich und zog mich an. Ich zog die dunkelblaue Leggins an, zusammen mit dem Top, das Alisa so gefiel. Dann schminkte ich noch meine Augen und machte meine Haare zu einem Zopf hoch. Ich schnappte mir meine Schultasche und lief die Treppe runter. "Morgen. Ich esse nichts. Tschüss." "Warte! Wir möchten nochmal mit dir reden, Lawinia." Ich drehte mich um und setzte mich auf das Sofa zu ihnen. "Ja?" "Es geht um gestern. Okey, wir heben deinen Hauserrest wieder auf .. Aber zeig uns bitte, dass du nichts verbotenes tust. Dein Bruder wollte auch, dass wir dir ein bisschen mehr Freiheit lassen. Also darfst du bis um 22 Uhr draußen bleiben. Es fällt uns schon schwer, aber Kevin sagt, dass das der Familie gut tun würde, wenn du etwas mehr Freiraum hast. Ist das okey?" Ich nickte stürmisch und schmiss mich ihnen um den Hals. Ich sah Kevin an und formte mit meinen Lippen ein 'Danke'. Er nickte und dann verabschiedete ich mich noch und verließ das Haus. Ich ging zur Bushaltestelle, wo Daniele und Mitch schon standen. Wir umarmten uns und Daniele hielt sich andauernd den Kopf. "Na, zu tief ins Glas geschaut?" Er schaute mich gespielt böse an und trank aus seiner Wasserflasche. Dann kam der Bus und wir stiegen ein. Hinten legte sich Daniele halb auf meinen Schoß und ich musste lachen. "Nicht so laut, man! Ich hab Kopfschmerzen, als würde er gleich explodieren!" "Pech gehabt." Dann stieg auch Alisa ein und wir fuhren zur Schule. Alisa machte mir noch Komplimente, dass mein Outfit toll sei und dann waren wir schon da.
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